12.09.2013 – Hallo Velo

by in Key West

Leider ist heute auch schonwieder der letzte Tag in Key West. Da wir Key West selbst noch gar nicht erkundet haben, wollten wir das nachholen. Am besten geht das natürlich mit Bikes. Wir gingen also schnell an den Hotelempfang und fragten, wieviel der Spass kosten würde. „$18 für 24 Stunden“, war seine Antwort. Nach dem Morgenessen/Mittagessen im IHOP, mieteten wir 2 schöne Fixies. Nach einer kurzen Einführung kurvten wir probehalber mal auf dem Hotelparkplatz rum :). Wir bekamen zum Bike noch ein Schloss und Schlüssel und ein Vorder-/Hinterlicht. Nun konnten wir endlich die Strassen von Key West auf zwei Rädern unsicher machen ;).

Wir fuhren ziemlich Planlos in der Gegend herum. Zuerst ging es an die bekannte Duval Street, wo alle Restaurants, Bars und Läden sind. Ist halt die Touristenstrasse, aber als Tourist muss man die gesehen haben ;). Nach einem kurzen Halt bei einer Kirche, fuhren wir Richtung Zachary Beach. Diese wurde uns bei der Jetskitour empfohlen. Das Wetter spielte eh nicht richtig mit (grau in grau), aber wir wollten trotzdem mal dort vorbeischauen. Wir radelten also grob in die Richtung bis ein kleines Häuschen auftauchte. Natürlich war das der Eingang zu dem State Park, wo sich der Strand an sich befindet. Nachdem wir je um $2.50 erleichtert wurden, fuhren wir hinein und kamen an den ersten Parkplatz der mit „Fort“ angeschrieben war. Was das wohl war? Wir stiegen ab, schlossen die Bikes ab und gingen zu Fuss zum Fort. Fort Zachary Taylor wurde ab 1845 zum Schutz des Hafens und der Stadt Key West errichtet und diente bis 1947 als Küstenbefestigung. Schon haben wir wieder was gelernt :). Man konnte auf das Fort selbst und auf das innere Blicken. Alte Türen schmückten die Innenwände und die alten Kanonen waren auch noch aufgestellt. Da es aber sonst nicht wirklich viel mehr zu bestaunen gab, machten wir uns auf den Weg zurück zu unseren Fahrrädern. Es ging nun weiter zum Strand!

Nach dem parkieren, mussten man durch einen kleinen Wald laufen, welcher voller Hartholzbäume war. Der Anblick war irgendwie einfach magisch :). Weiter vorne dann, war der eigentliche Strand. Leider passte das Wetter immer noch nicht und irgendwie war der schönste Strand Key Wests gar nicht sooooo schön. Wir sassen wieder aufs Bike und weiter ging’s.

Die nächste Destination war der Hafen, an dem ein Kreuzfahrtschiff geankert hat. Es war so hoch, sodass man es von ganz Key West sehen konnte. Zufällig fuhren wir vorher noch an einem Haus vorbei, bei dem vor der Türe ein ansehnlicher Baum gewachsen war. Im Hafen angekommen, stand man nur mit heruntergeklappten Kinnladen da. Seht selbst, wie klein die Menschen ganz links im Bild, im Vergleich zum Schiff sind! Ich selbst war ja schon einmal Gast auf so einem Kreuzfahrtschiff, aber das nochmals zu sehen war fantastisch!

Mir fiel ein, das Key West noch eine kulinarische Spezialität besass, die Conch Fritters! Conch ist auf Deutsch eine Meeresschnecke. Tönt jetzt widerlich, aber du erkennst sie auf der Key West Flagge sicher wieder. Ich hatte keine Ahnung wie der Snack überhaupt aussah, aber ich bestellte in der nächsten Frittenbude 3 Stück (kleinste Anzahl) für $4.50. Ich bekam nach einigen Minuten drei frittierte Bällchen mit einer Mayo-artigen Sauce und einem schnitz Limette. Es schmeckte irgendwie nach nichts :) einfach nur nach frittiertem. Naja, ich habe es wenigstens probiert.

Was gab es sonst noch anzuschauen? Natürlich den „Southernmost point“. Wie der Name schon aussagt, war es der südlichste Punkt Amerikas. Von dort aus wären es lediglich 144 Kilometer bis auf Kuba. Wir machten einen kurzen Fotostop, da sich neben uns noch sehr viele andere Leute dort rumtummelten. Von da aus radelten wir die Flagler Street hinauf, bis wir im Hotel ankamen. Völlig verschwitzt und erschöpft erreichten wir unser Zimmer. Wir zogen uns schnell um und schlüpften in die Badehosen. Bevor wir morgen wieder nach Miami fahren, musste noch der Pool ausgetestet werden ;). Blubb….

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