05.09.2013 – Hoover Dam & Bye Bye LV

by in Las Vegas

Nach vier Übernachtungen im Stratosphere Hotel ging unsere Zeit in Las Vegas langsam zu Ende. Wir mussten heute auschecken und das musste bis um 11.00 Uhr erledigt sein. Um 10.00 Uhr läutete der Wecker und das Grosse Packen ging los. Durch unsere Shoppingexzesse kam einiges zusammen. Plötzlich war mein Koffer vollbepackt! Nach ca. 45 Minuten waren wir mit Allem fertig, also fehlte nur noch das eigentliche auschecken. Dies konnte man hier per Fernbedienung erledigen. Ja du hast richtig gelesen, per Fernbedienung am Fernseher :). Das Ganze ging 30 Sekunden und schon war alles erledigt. Wow, kein Anstehen an der Rezeption, kein Unterschreiben, nur einige Klicke und bereits war man ausgecheckt.

Um Las Vegas noch abzurunden entschieden wir uns den nahegelegenen Hoover Dam zu besuchen. Dieser staut den Lake Mead und ist z.B. aus dem Film Transformers bekannt. Zudem generiert dieser viel Strom für Las Vegas. Vorbei an der Kleinstadt „Boulder City“, erreichten wir nach 40 minütiger Fahrt den Hoover Dam. Um diesen zu besichtigen fuhr man in ein Parkhaus. Die nette Dame am Eingang verlangte 7 Dollar und schon konnte man darin frei parkieren. Beim aussteigen erdrückte die Hitze einen sofort, obwohl man noch im schattigen Parkhaus war. Der Lift brachte und zum EG und wir machten die erste Schritte in der prallen Sonne. Uff, war das heiss!

Zusammen mit vielen anderen Touristen betraten wir das Hoover Dam Areal. Es ging vorbei an der Statue, dem Hoover Dam Logo, den Ansaugtürmen zu der Mitte des Dammes. Dieser ist zugleich die Bundestaatengrenze von Nevada und Arizona, welches sich in zwei verschiedenen Zeitzonen befindet. Nach dem kurzen Ausflug nach Arizona, liefen wir relativ schnell zum Auto zurück. Schon leicht durchnässt kamen wir im Parkhaus an, stiegen ins Auto und liessen die Klimaanlage auf Maximum laufen! Was für eine geniale Erfindung!

Das nächste Ziel war der H&M in der Town Square Mall, wo wir bereits einen Kinofilm geschaut haben. Wir mussten noch ein paar Besorgungen machen und ich bin mit Boxershorts, einem Tanktop und 2 Pullovern aus dem Laden gelaufen. Nach dem kurzen Besuch im H&M begaben wir uns ins „The Coffee Bean“. Mehr oder weniger ist das eine Kopie von Starbucks :). Dort verbrachten wir fast 3 Stunden, um noch den Blogpost online zu stellen und den Miami Trip genauer zu planen.

Es dunkelte langsam ein und mein Magen fing langsam an zu knurren. Gestillt wurde dieser im In’n’Out Burger in der nähe des Flughafens. Die Karte des Restaurants ist zwar klein, aber oho! Es gibt lediglich den Hamburger, den Cheeseburger und den Doubledouble (doppelter Cheeseburger). Ich habe ein Cheeseburger Menu genommen und Andrea hat sich einen Burger gegönnt. Das spezielle bzw. der Grundsatz der Kette ist, das alles frisch ist und auch frisch in der Küche gemacht wird. Es wurde also nie irgendwas gefroren. Die Patties werden vor Ort geformt und gegrillt. Die Kartoffeln werden geschnitten um Pommes-Frittes daraus zu machen um danach sofort frittiert zu werden. Mjam!

Unser Abflugzeitpunkt kam immer näher und näher, darum mussten wir auch langsam unser Nissan Baby bei der Autovermietung abgeben. Diese erwartet einen vollen Tank, also gingen wir als aller Erstes zu einer Chevron Tankstelle. Nach etlichen versuchen, mit der Kreditkarte an der Säule zu tanken, sprach die Tanksäule plötzlich zu uns: „Come in! Come in!“. Huch, man kann mit europäischen Kreditkarten wohl nur drinnen bezahlen. Andrea hat das Ganze drinnen geklärt und ich konne lostanken. Den ganzen Tank zu füllen hat schlussendlich um die 30 Dollar gekostet und weiter ging es zum Fox Rental Car Parkplatz. Wir erledigten den Papierkram dort schnell und hatten sonst keine weiteren Probleme beim abgeben des Mietwagens.

Der Rest ist nicht wirklich erzählenswert, ausser das man sogar noch am Gate selbst sein Geld verzocken konnte :).  Um 23.20 Uhr flogen wir los nach Miami. Here we come!

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