11.09.2013 – Jetski, Spezialitäten und Strände

by in Key West

Heute mussten wir wieder früh aus den Federn. Wir haben ja gestern eine Jetskitour für heute um 10.30 Uhr gebucht, aber als wir das Bestätigungsmail genauer anschauten stand, das 1988er und jüngere eine Prüfung vor Ort absolvieren müssen :). Das traf auf Andrea, sowie Alain zu. Diese dauert zusätzlich 30 Minuten und darum sollten wir eine ganze Stunde vor Tourbeginn am Pier sein. Um 09.15 Uhr stand ein roter Ford Focus vor der Hoteltüre. Alain holte uns ab und wir fuhren gemeinsam mit einem Fahrzeug in die Stadt selbst. Die Parkplätze sind rar und haben darum auch ihren Preis. Wir fuhre in der nähe des Piers einige Strassen ab und fanden dann schlussendlich einen Parkplatz, der 2 Dollar die Stunde kostete. Er schob seine Kreditkarte in den Parkautomat und wir buchten mal ganze 6 Stunden bis 15.45 Uhr. Zu dritt war der Preis von 12 Dollar ja noch verkraftbar ;).

Wir liefen zu dem Pier und dort Standen mehrere kleine Häuschen, eins davon mit der Aufschrift „Jetski Tours“. Das muss es wohl sein! Eine nette Dame händigte uns die zu Unterschreibenden Unterlagen aus und natürlich musste man wieder seine Kreditkarte und Ausweis aushändigen. Ohne das geht hier in Amerika nichts! Andrea und Alain haben dann angefangen die Prüfung zu lösen, die Openbook war. Dazu durfte man auch miteinander reden und abschreiben. War also top seriös und die temporäre Lizenz war nur 1 Jahr gültig. Ich durfte währenddessen wiedermal einen Vertrag unterschreiben und an 15 verschiedenen Orten mit meinen Initialen irgendwelche Absätze absegnen. Nach 20 Minuten waren Alain und Andrea nun stolze Besitzer des temporären Führerscheins. Unsere Namen wurden aufgerufen und schon ging es zu den Jetskis, die gleich unterhalb im Wasser bereit lagen. Nach einer kurzen Einführung und das Eintrichtern von Sicherheitsanweisungen, starteten wir die Motoren und es ging mit Leerlauf aufs Meer. Die Tour ging im Ganzen 1.5 Stunden und wir legten insgesamt eine Strecke von 45 Kilometer zurück. Die Jetskis ansich hatten recht viel Kraft und die Höchstgeschwindigkeit betrug um 70km/h. Highlights waren definitiv die Sanddünen im Wasser, die 10 minütige Freie fahrt, die Durchfahrt unter der Brücke, die bis zu 2 oder 3 Meter hohen Wellen im Osten des Insel und der Regen der zwischendurch runterprasselte. Wir hatten ja keine Brillen oder einen anderen Schutz an und beim Regen konnte man kaum die Augen offen halten. Zudem schmerzte jeder Tropfen auf der Haut und wir fuhren mit Vollgas :). Nach eineinhalb Stunden kamen wir begeistert, aber völlig erschöpft wieder im Hafen an. Die Tour würde ich jedem empfehlen der mal in Key West ist!

Nun hatten wir einen Bärenhunger! Wir schauten wiedermal auf Yelp, wo es was gutes zu Essen gibt. Dieser lotste uns zu Garbo’s Grill. Als wir ankamen staunten wir nicht schlecht. Wir standen vor einem kleinen Wagen, indem gekocht und gegrillt wurde. Nach dem inspizieren der Karte entschied ich mich für den Kogi Korean BBQ Burrito. Als wir auf unser Essen warteten, fing es an zu Regnen. Es wurde mit der Zeit immer heftiger und schon bald waren wir alle drei Durchnässt. Es war, als stünde man unter einer Dusche! Es flaute aber ziemlich schnell wieder ab und wir bekamen das leckere Essen. Was für ein Gaumenschmaus! Kulinarisch wurde auch die restliche Zeit weiterhin genutzt, bis unsere Parkuhr ablief. Das erste Ziel war, den besten Cafe con Leche (Kaffee mit Milch) zu finden. Das zweite Ziel war, einen Key Lime Pie zu probieren. Mit Hilfe des Internets fanden wir das am besten bewertete Cafe in Key West, das „Cuban Coffee Queen“. Alain hatte lust auch einenen Ice – Cafe con Leche und ich bestelle mir einen normalen Cafe con Leche. Es war auch hier ein herziges kleines Häuschen, bei dem sogar mehrere Gockel umherliefen. Der beste Key Lime Pie war in der Key Lime Pie Factory aufzufinden. Nach einem kurzen Spaziergang dorthin, nahmen Alain und Andrea ein Stück und verschlangen diese inner Sekunden. Mjam mjam! Wir genossen noch ein wenig die Klimaanlage in dem Laden und mussten dann langsam zum Auto zurück.

Wir wollten noch unbedingt einen Strand anschauen, obwohl das Wetter nicht ganz so passend war. Wir entscheiden uns für den Higgs Beach und fuhren dorthin. Es bat sich uns eine herrliche Aussicht und eine leichte Meeresbrise wehte. Andere Besucher fütterten die Möwen, während wir einfach den Moment genossen. Nach dieser kurzen Verschnaufpause, tuckerten wir alle zusammen Richtung Hotel um den Privatstrand zu Erkunden. Ich sage nur: Hängematten und nochmals Hängematten :). Es war supergemütlich und ich probierte eine gleich mal für eine Stunde aus *schnarch*. Es wurde leider Zeit, Alain tschüss zu sagen. Er ging zurück zu seinem Hotel und fuhr morgen wieder zurück nach Miami. Wir wünschten ihm noch eine gute Reise und schöne restliche Ferien!

Langsam füllte sich mein Wäschesack. Da auch Andrea langsam viel Wäsche gesammelt hatte, suchten wir eine öffentliche Laundry auf. Zum Glück gab es gleich neben dem Hotel eine. Wir fuhren dorthin und schauten uns das Ganze mal an. Unser Plan war eigentlich, die Wäsche reinzuschmeissen, um während der Wartezeit Essen zu gehen. Nach dem starten aber, stand lediglich 10 Minuten auf dem Display. Wir warteten also die 10 Minuten ab und füllten die Wäsche dann in die Trockner um. Dort mussten sie weitere 15 Minuten trocknen. Wir haben dann spontan nebenan ein Restaurant entdeckt die Shawarma anboten. Wir haben uns je einen bestellt und dann im Hotel verschlungen. Natürlich nahmen wir auch noch die trockene Wäsche mit :)…

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