Archive | September, 2013
September 13, 2013

11.09.2013 – Jetski, Spezialitäten und Strände

11.09.2013 – Jetski, Spezialitäten und Strände

Heute mussten wir wieder früh aus den Federn. Wir haben ja gestern eine Jetskitour für heute um 10.30 Uhr gebucht, aber als wir das Bestätigungsmail genauer anschauten stand, das 1988er und jüngere eine Prüfung vor Ort absolvieren müssen :). Das traf auf Andrea, sowie Alain zu. Diese dauert zusätzlich 30 Minuten und darum sollten wir eine ganze Stunde vor Tourbeginn am Pier sein. Um 09.15 Uhr stand ein roter Ford Focus vor der Hoteltüre. Alain holte uns ab und wir fuhren gemeinsam mit einem Fahrzeug in die Stadt selbst. Die Parkplätze sind rar und haben darum auch ihren Preis. Wir fuhre in der nähe des Piers einige Strassen ab und fanden dann schlussendlich einen Parkplatz, der 2 Dollar die Stunde kostete. Er schob seine Kreditkarte in den Parkautomat und wir buchten mal ganze 6 Stunden bis 15.45 Uhr. Zu dritt war der Preis von 12 Dollar ja noch verkraftbar ;).

Wir liefen zu dem Pier und dort Standen mehrere kleine Häuschen, eins davon mit der Aufschrift „Jetski Tours“. Das muss es wohl sein! Eine nette Dame händigte uns die zu Unterschreibenden Unterlagen aus und natürlich musste man wieder seine Kreditkarte und Ausweis aushändigen. Ohne das geht hier in Amerika nichts! Andrea und Alain haben dann angefangen die Prüfung zu lösen, die Openbook war. Dazu durfte man auch miteinander reden und abschreiben. War also top seriös und die temporäre Lizenz war nur 1 Jahr gültig. Ich durfte währenddessen wiedermal einen Vertrag unterschreiben und an 15 verschiedenen Orten mit meinen Initialen irgendwelche Absätze absegnen. Nach 20 Minuten waren Alain und Andrea nun stolze Besitzer des temporären Führerscheins. Unsere Namen wurden aufgerufen und schon ging es zu den Jetskis, die gleich unterhalb im Wasser bereit lagen. Nach einer kurzen Einführung und das Eintrichtern von Sicherheitsanweisungen, starteten wir die Motoren und es ging mit Leerlauf aufs Meer. Die Tour ging im Ganzen 1.5 Stunden und wir legten insgesamt eine Strecke von 45 Kilometer zurück. Die Jetskis ansich hatten recht viel Kraft und die Höchstgeschwindigkeit betrug um 70km/h. Highlights waren definitiv die Sanddünen im Wasser, die 10 minütige Freie fahrt, die Durchfahrt unter der Brücke, die bis zu 2 oder 3 Meter hohen Wellen im Osten des Insel und der Regen der zwischendurch runterprasselte. Wir hatten ja keine Brillen oder einen anderen Schutz an und beim Regen konnte man kaum die Augen offen halten. Zudem schmerzte jeder Tropfen auf der Haut und wir fuhren mit Vollgas :). Nach eineinhalb Stunden kamen wir begeistert, aber völlig erschöpft wieder im Hafen an. Die Tour würde ich jedem empfehlen der mal in Key West ist!

Nun hatten wir einen Bärenhunger! Wir schauten wiedermal auf Yelp, wo es was gutes zu Essen gibt. Dieser lotste uns zu Garbo’s Grill. Als wir ankamen staunten wir nicht schlecht. Wir standen vor einem kleinen Wagen, indem gekocht und gegrillt wurde. Nach dem inspizieren der Karte entschied ich mich für den Kogi Korean BBQ Burrito. Als wir auf unser Essen warteten, fing es an zu Regnen. Es wurde mit der Zeit immer heftiger und schon bald waren wir alle drei Durchnässt. Es war, als stünde man unter einer Dusche! Es flaute aber ziemlich schnell wieder ab und wir bekamen das leckere Essen. Was für ein Gaumenschmaus! Kulinarisch wurde auch die restliche Zeit weiterhin genutzt, bis unsere Parkuhr ablief. Das erste Ziel war, den besten Cafe con Leche (Kaffee mit Milch) zu finden. Das zweite Ziel war, einen Key Lime Pie zu probieren. Mit Hilfe des Internets fanden wir das am besten bewertete Cafe in Key West, das „Cuban Coffee Queen“. Alain hatte lust auch einenen Ice – Cafe con Leche und ich bestelle mir einen normalen Cafe con Leche. Es war auch hier ein herziges kleines Häuschen, bei dem sogar mehrere Gockel umherliefen. Der beste Key Lime Pie war in der Key Lime Pie Factory aufzufinden. Nach einem kurzen Spaziergang dorthin, nahmen Alain und Andrea ein Stück und verschlangen diese inner Sekunden. Mjam mjam! Wir genossen noch ein wenig die Klimaanlage in dem Laden und mussten dann langsam zum Auto zurück.

Wir wollten noch unbedingt einen Strand anschauen, obwohl das Wetter nicht ganz so passend war. Wir entscheiden uns für den Higgs Beach und fuhren dorthin. Es bat sich uns eine herrliche Aussicht und eine leichte Meeresbrise wehte. Andere Besucher fütterten die Möwen, während wir einfach den Moment genossen. Nach dieser kurzen Verschnaufpause, tuckerten wir alle zusammen Richtung Hotel um den Privatstrand zu Erkunden. Ich sage nur: Hängematten und nochmals Hängematten :). Es war supergemütlich und ich probierte eine gleich mal für eine Stunde aus *schnarch*. Es wurde leider Zeit, Alain tschüss zu sagen. Er ging zurück zu seinem Hotel und fuhr morgen wieder zurück nach Miami. Wir wünschten ihm noch eine gute Reise und schöne restliche Ferien!

Langsam füllte sich mein Wäschesack. Da auch Andrea langsam viel Wäsche gesammelt hatte, suchten wir eine öffentliche Laundry auf. Zum Glück gab es gleich neben dem Hotel eine. Wir fuhren dorthin und schauten uns das Ganze mal an. Unser Plan war eigentlich, die Wäsche reinzuschmeissen, um während der Wartezeit Essen zu gehen. Nach dem starten aber, stand lediglich 10 Minuten auf dem Display. Wir warteten also die 10 Minuten ab und füllten die Wäsche dann in die Trockner um. Dort mussten sie weitere 15 Minuten trocknen. Wir haben dann spontan nebenan ein Restaurant entdeckt die Shawarma anboten. Wir haben uns je einen bestellt und dann im Hotel verschlungen. Natürlich nahmen wir auch noch die trockene Wäsche mit :)…

September 12, 2013

10.09.2013 – Auf nach Key West!

10.09.2013 – Auf nach Key West!

Um 08.00 Uhr ging heute der Wecker los. Es war Zeit, Miami den Rücken zuzukehren und sich auf den Weg nach Key West zu machen. Das ganze Vorhaben geht natürlich nicht ohne Mietauto, also machten wir uns nach dem Packen auf zum Flughafen. An der Strasse direkt vor dem Hotel haltet die Buslinie 150, dessen Route zum Flughafen führt. Nach einer kurzen Wartezeit, tauchte der Bus am Horizont auf. Das Einweg Ticket kostete $2.35 und ich verstaute mein Gepäck in der Mitte des Buses. Kurz danach wurde ich auf Schweizerdeutsch angesprochen. Wer das wohl war? Alain (Arbeitskollege aus der Namics)! Er sass genau im gleichen Bus, um an den Flughafen zu gelangen und seinen Mietwagen abzuholen :). Wie sich herausstellte, hatte er seinen Wagen, wie wir, bei Budget gemietet. Im Car Rental Center angekommen, reihten wir uns ein. Es waren nur 2 Schalter offen, doch die Kunden vor uns wurden schnell abgehandelt und wir waren an der Reihe. Es ging ganz schnell: Kreditkarte, Ausweis und Führerschein zeigen, auf dem Computer (fast) alles bejahen, hier unterschreiben, da unterschreiben und schon bekam man eine Quittung mit einer Parkplatznummer. Dort können wir nun das Auto fassen und losfahren, yipppiiieeee! Nach uns kam dann Alain dran. Er hatte vergessen seine Internetbuchung auszudrucken. Das war aber kein Problem, da man dies im System nachschauen konnte. Bei der Buchung seiner Kreditkarte fingen dann die Probleme an. Schlussendlich musste er mit der UBS telefonieren und das Roamingpaket von Swisscom auf dem Mobiltelefon kaufen. Wir verbrachten ca. eine Stunde am Schalter, während die Mitarbeiterin von Budget stets ruhig und humorvoll blieb :). Irgendwann konnten alle Probleme irgendwie, und mit Betonung auf „irgendwie“, gelöst werden und wir konnten in die Garage im zweiten Stock. Wir liefen an etlichen Autos vorbei bis wir an unser Parkfeld gelangten. Dort wartete ein weisser GMC Terrain auf uns! Wir hatten ja ein intermediate SUV gebucht, aber das übertraf unsere Erwartungen. Ein riesen Ding mit Rückfahrkamera, Rückfahrhilfe, den Kofferraum kann man per Fernbedienung öffnen/schliessen, Ausstieghilfe (Sitz fährt automatisch zurück), Tempomat und automatisches Dachfenster. Alles was man bei einem Roadtrip braucht :). Alain hatte einen roten Ford Focus bekommen, klein und wendig! Kurz darauf statten wir uns mit dem mitgebrachten GPS aus und setzten als Ziel: Shiver’s BBQ in Homestead (Süden von Miami).

Es war ein halbstündiger Fahrt, bei dem Alain uns so gut es ging, folgte. Wir haben es sogar geschafft, zusammen dort anzukommen :) und gingen mit knurrendem Magen in die Holzhütte rein. Drinnen waren drei Reihen Bänke und Tische aufgestellt. Zu den Besuchern gehörten auch Polizisten und einer von der Army. Hier muss es also gutes Essen geben! Ich bestellte mir ein Hickory Burger, Andrea hat sich Beef Ribs gegönnt und Alain nahm die fritierten Pilze und French Fries dazu. Nach diesem Leckerbissen, buchten wir für den morgigen Tag unseren gemeinsamen Jetski Ausflug in den Keys und verabschiedeten uns voneinander. Ab geht’s nach Key West!

Der Weg dorthin führt über ganze 42 Brücken! Vorher gab es aber noch eine kleine Stärkung im Starbucks Drive-In, ja sogar das gibts hier :)! Von der Fahrt selber gibts nicht viel zu Erzählen, da links und rechts meist nur Meer zu sehen war und wir uns auf Brücken fortbewegten. Als wir nach 200 Kilomenter und Durchschnittsgeschwindigkeit 70km/h in Key West selbst ankamen, fuhren wir zu unserem Hotel „Ibis Bay Hotel“. Der erste Eindruck: Top! Mehr davon gibts sicher in den nächsten Tagen zu sehen. Bis dann reicht mal ein Bild des Zimmer :).

Autofahren macht müde, gute Nacht!

September 11, 2013

09.09.2013 – South Beach

09.09.2013 – South Beach

Heute war unser letzter Tag in Miami. Da das Wetter heute sonnig war, wollten wir South Beach nochmals genauer zu Fuss erkunden und ein letztes Mal im Meer baden gehen.

Als Mittagessen sollte es heute nochmals ein Sandwich geben, aber dieses mal nicht ein Subway Sandwich ;). Laut Tripadvisor (11. Platz der 727 eingetragenen Restaurants) gibt es einen superleckeren Sandwichladen, der die frischesten, saftigsten, grössten Sandwiches am South Beach serviert. Er lag nur einige Strassen neben dem Hotel, also machten wir uns am Mittag zu „La Sandwicherie“ auf. Dort angekommen, sahen wir bereits hungrige Mäuler, die alle Stühle bereits besetzten. Der Besitzer (im blauen T-Shirt) war sogar vor Ort am arbeiten und nahm unsere Bestellung entgegen: Einmal ein Turkey-Roastbeef Sandwich und einmal ein Prosciutto & Fresh Mozarella Sandwich. Was uns dann nach einigen Minuten entgegenkam war gewaltig! Leider sieht man das nicht so, weil man kein Grössenvergleich hat, aber ich habe lediglich die Hälfte am Mittag herunterschlingen können :). Andrea hat irgendwie sein Sandwich in einem Zug im Magen verschwinden lassen. Respekt! Wir gingen noch kurz zum Hotel zurück und ich legte die zweite Hälfte des Sandwichs in den Kühlschrank. Das sollte bis am Abend hinhalten.

Unsere South Beach Erkundungstour konnte nun starten. Mit Badehosen bewaffnet und mit massig Sonnencreme eingeschmiert, machten wir uns auf den Weg von der 17th Street bis an die Südspitze. Der Weg alleine war ein bisschen mehr als 3 Kilometer, aber die Hitze machte den Weg gefühlt doppelt so lange. Vorbei an einem traditionell aussehendem Diner und einem kleinen herzigen Häuschen, inklusive Schaukel auf der Veranda, erreichten wir den südlichsten Punkt von Miami Beach. Von dort aus gab es einen herrlichen Blick des Frachthafens und der Skyline des Downtowns. Gleich nebenan befand sich Fisher Island, eine Insel mit Wohnungen für eher gutbetuchte Leute. Dort wohnt oder haben unter anderem folgende Leute gewohnt: Boris Becker, Julia Roberts, Oprah Winfrey, Ricky Martin oder Jim Carrey. Wir liefen dann Richtung Strand und betraten diesen am südlichsten Punkt. Vor uns ragte ein Rettungsschwimmer Häuschen aus dem weissen Sand und folgender Ausblick wurde uns geboten. Man sah bis hier vielleicht bis an die 30th Street, der Rest des Strandes verschwand hinter den Hochhäusern. Wir schlenderten den Strand hinauf und platzierten uns an einem ruhigen Ort hin. Dort plantschten wir ein letztes mal am Miami Beach und genossen die Sonne in vollen Zügen.

Die Sonne verschwand aber schon bald hinter den Wolken und der Wind wurde immer stärker. Wir liefen zum Hotel zurück und machten uns frisch. Mein Nachtessen bestand aus dem Rest des Sandwichlunches, welches mich aber mehr als genügend nährte :). Um 20.00 Uhr trafen wir uns dann mit Alain, der auch bei der Namics arbeitet und zufällig auch in Miami South Beach war! Wir gingen in ein Pub und gönnten uns ein Guiness/Strongbow. Prost!

September 10, 2013

08.09.2013 – Ausflug ins Künstlerviertel

08.09.2013 – Ausflug ins Künstlerviertel

Wie der Titel bereits erzählt, war das Ziel des heutigen Tages ein Ausflug nach Wynwood, dem Künstlerviertel Miamis. Der Tag an sich starte ein bisschen später, da wir mal richtig ausschliefen und gegen 11.30 Uhr aufstanden. Bevor wir aber richtig Downtown fuhren, gab es als Stärkung ein Subway Sandwich :). Wir machten uns danach auf den Weg zu Hernandez, um die Tageskarte für die Busse zu kaufen. Dort angekommen, standen wir vor geschlossenen Türen. Ein Schild prangerte am Eingang „Lunch“. Na super, Hernandez bekam wohl Hunger und ging in den Mittag. Ohne feste Öffnungszeiten, war es schwierig zu sagen wie lange man warten müsste :D, also machten wir uns auf den Weg zu der nächsten Verkaufsstelle. Die Drogerie an der 10th Street verkaufte auch die Day Passes. Das waren ja nur 5 Blocks…

Mit dem Bus ging es wieder zu der Downtown Bus Station und von dort aus weiter nach Wynwood. Es war lediglich eine 10 minütige Fahrt und beim aussteigen musste man noch einige Schritte gehen, bevor man wirklich in diesem Viertel war. Die Hitze war wieder extrem, aber die Wolken türmten sich bereites zu Gewitterwolken auf. Wir schlenderten ein bisschen planlos in Wynwood rum, aber hier und da traf man faszinierende Graffities und Malereien an. Ganze Wände oder ganze Gebäude waren verziert und alles war farbig! Wir haben sogar noch echte Streetart vom Künstler „Invader“ gefunden! Sonst tummelte sich rein gar nichts auf den Strassen, es war wie ausgestorben. Nach einiger Zeit kamen wir an das „Panther Coffee“. Schon von aussen sah man viele Leute, die ein wenig speziell aussahen (Künstler? Buchauthor? Hipster?), aber wir gingen natürlich sofort rein. Drinnen (ahhhh! Klimaanlage!) war alles besetzt. Ich schaute mich um… es war wohl gleichzeitig auch eine Kaffeerösterei! Sonst gab es viele leckere Kuchen und Kekse und eine grosse Kaffeekarte. Wir liessen uns vom Kassierer den Cappucino empfehlen und dazu gab es einen Peanutbutter-Cookie und einen im Ofen erwärmten Chocolate-Coconut-Cookie. Delicious! Wir setzten uns nach draussen, da die Sonne sich hinter den Wolken verzogen hat und es nicht mehr all zu heiss war. Ich schrieb einige Postkarten, während wir die aussergewöhnlichen Besucher gemustert haben.

Es wurde langsam dunkel (Gewitter?) und wir machten uns auf den Weg ins Hotel. Mir ist aufgefallen, dass ich das Hotel noch gar nicht fotografiert habe. So sieht’s von aussen aus :). Nebenan haben wir ein Modegeschäft und wie du siehst, ist hier bei den Kleiderpuppen ein anderer Standard, was der Umfang der Oberweite der weiblichen Puppen betrifft 😉.

Am Abend liessen wir uns wieder von Tripadvisor für das Nachtessen inspirieren. Wir hatten ein grobe Ahnung was es heute sein sollte: Mexikanisch. Schnell spuckte uns Tripadvisor das „Lime Fresh Mexican Grill“ aus, was relativ gut bewertet und zu Fuss in 15 Minuten erreichbar war – also los! Beim Eintreten des Restaurants sah man als erstes das riesen Regal mit Hot Sauces. Uns gefiel vor Allem die Sauce „Red Rectum“ :D. Nach dem durchstöbern der Karte entschied ich mich für Quesadilia und Andrea für einen Taco Salad. Man bestelle an der Kasse und bekam ein Schild, welches eine Nummer enthielt. Das essen wurde dann am Tisch selbst serviert. Es ging sehr schnell und wir verputzten das Essen in nullkommanix.

September 9, 2013

07.09.2013 – Miami Downtown & Little Havanna

07.09.2013 – Miami Downtown & Little Havanna

Heute stand Miami Downtown, Bayside und Little Havanna auf dem Plan. Wir starteten den Tag, indem wir bei Hernandez, einem klitzekleinen versteckten Laden, das sogenannte „Easy Ticket 1-Day Pass“ kauften. Das Ticket ermöglicht für 5 Dollar unlimitierte fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmittel von Miami. Dazu gehören die Busse (Metrobus), sowie die Züge (Metrorail). Der alte zerbrechliche Mann, wahrscheinlich Hernandez selbst :), programmierte die Karten und händigte diese aus. Gleich vor dem Laden gab es eine Bushaltestelle, die Miami Downtown anfuhr. Glücklicherweise kam nach kurzer Zeit ein Bus, der uns zur Omnibus Station in Miami Downtown fuhr. Was zu erwähnen ist: Es gibt hier keinen Fahrplan! Die Busse kommen und gehen wann sie wollen. Es kann also auch sein, dass eine halbe Stunde nichts kommt und dann plötzlich zwei gleiche Busse hintereinander. Und wenn wir schon bei den Bussen sind: Um einen Halt zu verlangen muss man an der Leine ziehen (es gibt keine Knöpfe).

Bei der Endstation angekommen, stiegen wir in die kostenlose Metromover Bahn um. Dieser fährt über dem Boden, autonom, klimatisiert und ist mit kostenlosem WiFi ausgestattet. Wie modern ist denn das? Es fährt mehr oder weniger einen Rundkurs und nach fast einer ganzen Umrundung stiegen wir an der 1st Street aus. Zu Fuss erkundeten wir nun die Strassen von Miami und landeten schlussendlich im Pollo Tropical, eine Restaurantkette welches allerlei Geflügel anbietet. Ich habe ein leckeren Wrap genommen und Andrea entschied sich für grilliertes mit Reis und schwarzen Bohnen. Mit gefülltem Magen und einem Nachtisch Caramel Macchiato aus dem Starbucks nebenan, liefen wir zum Bayfront Park. Dort steht ein grosser Brunnen und natürlich ist diese Szenerie in vielen Filmen benutzt worden. Dexter Fans werden eventuell das Bild wiedererkennen und wenn nicht schaut nochmals S01E01 ;). Am Meer entlang schlenderten wir nach Bayside, einer kleinen Einkaufs- und Restaurantmeile am Hafen. Die Sonne schien nicht einmal, aber es war so heiss und feucht, das sich erste Schweissflecken auf dem T-Shirt bildeten. Wir entscheiden uns dann im Hooters abzukühlen und das natürlich am besten mit einem kühlen amerikanischen Bier. Zufällig lief im TV ein Footballspiel, welches lautstark von den Gästen (bzw. ganz Hooters) unterstützt wurde. Wir haben interessiert mitgeschaut (obwohl uns nicht alle Regeln klar waren) und schlussendlich hat Miami auch gewonnen! Wooohooo!

Nach der Erfrischung wollten wir Little Havanna besuchen. Wir liefen zu einer Bushaltestelle, welches ein wenig abgelegt war und warteten sitzend auf dem Randstein darauf. Nach ca. 20 Minuten kam dann endlich einer, aber wir haben nicht rechtzeitig gewunken und darum fuhr dieser auch einfach so an uns vorbei :(. Das Glück meinte es aber nicht schlecht mit uns, darum kam auch eine Minute später von derselben Linie ein Bus. Der Fahrer begrüsste uns mit der Frage „Why didn’t you take the other bus?“. Ich antwortete einfach: „We missed it!“. Keine Ahnung was er mit der Frage andeuten wollte. Nach 20 Minütiger fahrt erreichten wir Little Havanna. Von dort aus ging es zu Fuss weiter und wir liefen durch das kubanische Viertel. Irgendwie gab es hier absolut keine Touristen! Auch war hier fast nichts auf Englisch angeschrieben und die Einheimischen dort sahen einen beim Vorbeilaufen komisch an. Nach einigen Blocks entschieden wir uns weiter zu ziehen, um im Restaurant Versailles Nacht zu essen. Das Essen dort sei laut Tripadvisor und Yelp superlecker und man solle unbedingt den kubanischen Kaffee probieren. Gelesen, getan! Ich bestellte Lammschenkel mit Reis und Andrea hat sich kubanisches Rindfleisch mit Reis und was Unerklärlichem bestellt. Ich habe auch davon probiert und wusste nicht was es sein sollte. Nach diesem Festmahl gingen wir zu der Durchreiche, bei dem man von Aussen Kaffee bestellen konnte. Wir gönnten uns ein Coffee Cubano für je 85 Cent und ich war sofort beeindruckt vom herrlichen Geschmack des Kaffees! Mhhhhhhhhhh…..!!!

Nach diesem leckeren Abschluss, im kubanischen Viertel Miamis, machten wir uns auf den Nachhauseweg. In South Beach selbst, erkundeten wir dann die Strandpromenade, wo Restaurant/Bar an Restaurant/Bar gereiht sind. Es waren fast zu viele Leute dort unterwegs und darum besuchten wir eine Bar, welches auf Reddit empfohlen wurde. Es war sehr gemütlich, aber nach einem Bier gingen wir einige Blocks weiter in ein Irish Pub. Dort gönnten wir uns ein Guiness und spielten schlussendlich ein 2 gegen 2 Billiard gegen einheimische Miami’ler. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend und ausgeglichen, bis Andrea am Schluss die schwarze und weisse Kugel gleichzeitig versenkte :P. Naja, lustig wars!

September 8, 2013

06.09.2013 – Miami, here we come!

06.09.2013 – Miami, here we come!

Frühmorgens um 06.40 Uhr landete der Flieger am Miami Internation Airport. Ich schätze, dass ich etwa 3 Stunden schlafen konnte, aber es fühlte sich an, als hätte ich gar nicht geschlafen. Durch das Flugzeugfenster sah ich bereits am Horizont das Sonnenlicht. Wir stiegen aus und begaben uns erschöpft an das Gepäckband. Nach dem fassen des Koffers ging es mit einer Flughafenbahn an die Busstation. Zum Glück mussten wir nicht lange warten, denn der Bus nach South Beach tauchte relativ schnell auf. Nach dem betreten des Busses musste man $2.35 rauskramen und zahlte dies am Automat vorne beim Busfahrer. Man bekommt als Belohnung ein kurzes Piepen. Ein Ticket gibt’s hier nicht bei einer Einzelfahrt :). Bei der 17th Street am South Beach, stiegen wir fast direkt vor unserem Hotel „San Juan“ aus. Einige Schritte und wir waren in der klimatisierten Lobby.

Vor uns waren zwei Touristen, die irgendwie kein Wort English sprachen oder verstanden, darum verbrachten wir die ersten 20 Minuten sitzend und wartend in der Lobby. Als wir dran waren ging alles ganz schnell. Das Zimmer war bereits vorausbezahlt und wir konnten sogar bereits einchecken und unser Zimmer beziehen! Offiziell wäre das einchecken erst um 14.00 Uhr, aber der nette Mann an der Rezeption erklärte uns, dass einige Zimmer schon bereit wären. Wir bekamen das Zimmer 308, welches wie die Zahl aussagt im dritten und obersten Stock lag. Nach der abenteuerlichen Fahrt im Lift (wir bleiben sicher noch in den Ferien irgendwann dort drinnen stecken), betraten wir das Zimmer. Im Gegensatz zu unserem Las Vegas Hotel ist es natürlich ein Downgrade ;), aber es reicht allemal aus. Vor allem die in Plastik eingefassten Matratzen gefielen uns sehr! Diese probierten wir natürlich gleich aus :), indem wir den fehlenden Schlaf nachholten.

Kurz nach 12.00 Uhr wachten wir auf, assen schnell ein leckeres Sandwich im Subway, um darauf den Strand auszuchecken. Dieser lag eine Strasse weiter und war in 3 Minuten erreicht. Sonne, weisser Sand, Hochhäuser und das Meer, das ist Miami South Beach! Hier mein erster Eindruck des Strandes…

Am Abend als wir langsam wieder Hunger bekamen, fuhren wir mit dem Bus ins Flanigans. Es ist eine Bar/Restaurant die leckeres amerikanisches Essen anbieten. Auf unserem Tisch landete ein Full-Rack und ein Half-Rack (halbe Portion) Slowly Smoked Baby Backribs (Spareribs), eine Spezialität des Hauses. Als ich versucht das Sparerib mit dem Messer zu trennen, rutschte das Fleisch vom Knochen. So zart war es! Mhhhhhhhhhh….!

Nach diesem Festmahl nahmen wir den nächsten Bus zurück. Wir gingen schnell ins Wallgreens um einige Snacks zu kaufen (ja auch hier gibt Lindt Schokolade) und dann zum Hotel zurück. Day 1 in Miami, done!

September 7, 2013

05.09.2013 – Hoover Dam & Bye Bye LV

05.09.2013 – Hoover Dam & Bye Bye LV

Nach vier Übernachtungen im Stratosphere Hotel ging unsere Zeit in Las Vegas langsam zu Ende. Wir mussten heute auschecken und das musste bis um 11.00 Uhr erledigt sein. Um 10.00 Uhr läutete der Wecker und das Grosse Packen ging los. Durch unsere Shoppingexzesse kam einiges zusammen. Plötzlich war mein Koffer vollbepackt! Nach ca. 45 Minuten waren wir mit Allem fertig, also fehlte nur noch das eigentliche auschecken. Dies konnte man hier per Fernbedienung erledigen. Ja du hast richtig gelesen, per Fernbedienung am Fernseher :). Das Ganze ging 30 Sekunden und schon war alles erledigt. Wow, kein Anstehen an der Rezeption, kein Unterschreiben, nur einige Klicke und bereits war man ausgecheckt.

Um Las Vegas noch abzurunden entschieden wir uns den nahegelegenen Hoover Dam zu besuchen. Dieser staut den Lake Mead und ist z.B. aus dem Film Transformers bekannt. Zudem generiert dieser viel Strom für Las Vegas. Vorbei an der Kleinstadt „Boulder City“, erreichten wir nach 40 minütiger Fahrt den Hoover Dam. Um diesen zu besichtigen fuhr man in ein Parkhaus. Die nette Dame am Eingang verlangte 7 Dollar und schon konnte man darin frei parkieren. Beim aussteigen erdrückte die Hitze einen sofort, obwohl man noch im schattigen Parkhaus war. Der Lift brachte und zum EG und wir machten die erste Schritte in der prallen Sonne. Uff, war das heiss!

Zusammen mit vielen anderen Touristen betraten wir das Hoover Dam Areal. Es ging vorbei an der Statue, dem Hoover Dam Logo, den Ansaugtürmen zu der Mitte des Dammes. Dieser ist zugleich die Bundestaatengrenze von Nevada und Arizona, welches sich in zwei verschiedenen Zeitzonen befindet. Nach dem kurzen Ausflug nach Arizona, liefen wir relativ schnell zum Auto zurück. Schon leicht durchnässt kamen wir im Parkhaus an, stiegen ins Auto und liessen die Klimaanlage auf Maximum laufen! Was für eine geniale Erfindung!

Das nächste Ziel war der H&M in der Town Square Mall, wo wir bereits einen Kinofilm geschaut haben. Wir mussten noch ein paar Besorgungen machen und ich bin mit Boxershorts, einem Tanktop und 2 Pullovern aus dem Laden gelaufen. Nach dem kurzen Besuch im H&M begaben wir uns ins „The Coffee Bean“. Mehr oder weniger ist das eine Kopie von Starbucks :). Dort verbrachten wir fast 3 Stunden, um noch den Blogpost online zu stellen und den Miami Trip genauer zu planen.

Es dunkelte langsam ein und mein Magen fing langsam an zu knurren. Gestillt wurde dieser im In’n’Out Burger in der nähe des Flughafens. Die Karte des Restaurants ist zwar klein, aber oho! Es gibt lediglich den Hamburger, den Cheeseburger und den Doubledouble (doppelter Cheeseburger). Ich habe ein Cheeseburger Menu genommen und Andrea hat sich einen Burger gegönnt. Das spezielle bzw. der Grundsatz der Kette ist, das alles frisch ist und auch frisch in der Küche gemacht wird. Es wurde also nie irgendwas gefroren. Die Patties werden vor Ort geformt und gegrillt. Die Kartoffeln werden geschnitten um Pommes-Frittes daraus zu machen um danach sofort frittiert zu werden. Mjam!

Unser Abflugzeitpunkt kam immer näher und näher, darum mussten wir auch langsam unser Nissan Baby bei der Autovermietung abgeben. Diese erwartet einen vollen Tank, also gingen wir als aller Erstes zu einer Chevron Tankstelle. Nach etlichen versuchen, mit der Kreditkarte an der Säule zu tanken, sprach die Tanksäule plötzlich zu uns: „Come in! Come in!“. Huch, man kann mit europäischen Kreditkarten wohl nur drinnen bezahlen. Andrea hat das Ganze drinnen geklärt und ich konne lostanken. Den ganzen Tank zu füllen hat schlussendlich um die 30 Dollar gekostet und weiter ging es zum Fox Rental Car Parkplatz. Wir erledigten den Papierkram dort schnell und hatten sonst keine weiteren Probleme beim abgeben des Mietwagens.

Der Rest ist nicht wirklich erzählenswert, ausser das man sogar noch am Gate selbst sein Geld verzocken konnte :).  Um 23.20 Uhr flogen wir los nach Miami. Here we come!

September 5, 2013

04.09.2013 – Las Vegas aus der Luft

04.09.2013 – Las Vegas aus der Luft

*Ziiirp Ziiiirp Ziiirp* mein iPhonewecker mit Grillenton zirpte heute um 06.30 Uhr los! So früh werde ich wohl die ganzen Ferien nicht mehr aufstehen, aber heute mache ich endlich mal was, was ich eigentlich schon lange mal machen wollte: Skydiven! Ich hüpfte schnell unter die Dusche und nahm im Bad (um den noch schlafenden Andrea im Bett nicht zu nerven) mein Frühstück zu mir. Es bestand aus dem Abendessen vom gestrigen Chinatown besuch, mhhhh lecker :). Eine 30 minütige Fahrt nach Boulder City lag vor mir, eine idyllische Kleinstadt in der nähe des Hoover Damms. Dort angekommen, gab es bereits Strassenschilder die mich zum kleinen Flugplatz lotzten.

Dort angekommen sah ich schon die Busse des Skydivingunternehmens. Ich begab mich in das Büro , wo bereits andere Leute anwesend waren. Schnell bekam ich einige Unterlagen und wir mussten uns in ein Zimmer setzen um den Vertrag durchzulesen und zu unterschreiben. Ein bisschen mulmig wurde mir schon :), denn quer über den Vertrag prangte ein Wort „DANGER!“. Dazu kam noch, das die Sterblichkeitsrate ausgerechnet wurde und man durch die Unterschrift beinahe seine Seele verkauft. Man darf den Anbieter nicht anklagen, wenn etwas passiert ist man selbst schuld etc pp. Aber ich glaube in Amerika muss man sich so als Unternehmen absichern, sonst kann man auch, wie eine Dame aus der USA, McDonalds wegen dem zu heissen Kaffee anklagen. Natürlich unterschrieb ich das Ding. Meine 3 Mitspringer und ich wurden danach die 2 Posen im Skydiven eingetrichtert. Wichtig ist einfach, dass man wie eine gekrümmte Banane den Rücken durchdrückt und mit dem Kopf hinauf schaut. Nachdem jeder diese Posen vorgezeigt hat ging es los in den Hangar die Jumpsuits und die Gurte anziehen. Voll ausgerüstet ging es relativ schnell nach draussen, wo wir ein kleines Flugzeug bestiegen. 6 Springerpaare sassen nun in dem kleinen Teil im Flugzeug und sofort fing es an zu der Startbahn zu rollen und abzuheben.

Wow was für ein Gefühl! Nur schon der Flug zum eigentlichen Sprung war genial. Fliegen ist doch einfach schön :). Nach ca 15 Minuten erreichten wir bald die Absprunghöhe. Ich konnte Las Vegas sehen, den Strip, Las Vegas Downtown, Boulder City, Lake Mead und den Hoover Dam. Was für eine Aussicht! Eine durchsage des Piloten drang durch das Flugzeug. Es war Zeit die Türe zu öffnen. Ich war mit meinem Instruktor ganz hinten, das heisst ich konnte beobachten wie die anderen Sprangen. Der Wind peitschte durch das Flugzeug und es wurde recht kühl. Wir waren ja auch 4500 Meter hoch! Fast im sekundentakt sprangen die Zweiergespanne vor mir ins nichts und schon waren wir an der Reihe. Brille an… an den Rand des Ausgangs hocken und schon gings los, freier Fall! Irgendwie realisiert man das gar nicht so, jedenfalls nicht beim ersten Sprung. Das Gefühl war unbeschreiblich und ich würde das Erlebnis jedem weiterempfehlen!
Schon früher als ich dachte, öffnete der Fallschirm und wir segelten Richtung Flugplatz. Ich durfte als Gleitschirmler sogar die Zügel in die Hand nehmen und einige Spiralen fliegen. Leider hat der Fallschirm nicht gerade die besten Gleiteigenschaften und darum waren wir nach wenigen Minuten am Boden. Wow! Die Landung war Sanft und ich begab mich wieder ins Büro um auf die Aufnahmen zu warten, die auf eine DVD gebrannt wurden. In dieser Zeit konnte ich nochmals meinen Adrenalinspiegel sinken lassen und auf das Erlebte zurückblicken. Nach ca 10 Minuten bekam ich die DVD und ich fuhr los Richtung Hotel.

Nach einem kurzen Austausch per SMS mit Andrea, machte ich eine Routenänderung zu der Mall „Las Vegas Premium Outlets North“. Wir trafen uns dort und machten dort einige letzte Besorgungen für unseren Kleiderschrank. Um 13.30 Uhr stattete ich noch einen kleinen Besuch im Subway ab und gönnte mir ein leckeres Avocado/Turkey/Bacon Sandwich, lecker! Den restlichen Nachmittag wollte ich eigentlich am Hotelpool mit Schlafen und Baden überbrücken, aber nach 30 minütigem Aufenthalt wurde das ganze Areal evakuiert :). Gewittergefahr, super. Also begab ich mich ins Hotelzimmer. Auf dem Weg dorthin kam mir noch Andrea in Badehosen entgegen, dem ich gleich die gute News übermitteln konnte. Ich holte noch ein bisschen den fehlenden Schlaf von heute Morgen nach und gegen 18.30 Uhr fuhren wir los ins Hooters.

Was nimmt man im Hooters? Natürlich die weltbekannten Wings. Ich entschied mich für scharfe Version „3 Miles Island“ und Andrea für „Medium“. Zum trinken gab es bei mir wie gewohnt ein Coke und Andrea entschied sich für seine erstes Bier in den USA: Ein Bud Light :P. Wir verschlangen die Wings in nullkommanix, wobei meine Zunge und Lippen fast in Flammen aufgingen :). Gestärkt waren wir nun für unseren Erkundungstrip des Strips bereit.

Wir starteten im MGM Grand und bahnten unseren Weg zum New York New York. Schon dort machten wir einen kleinen Halt in einem Irish Pub, das ich noch von der letzten Reise kannte. Ich genehmigte mir ein Guiness und Andrea ein Magners. Das New York New York sieht von Aussen recht speziell aus. Es zeigt die Skyline von New York inkl. Freiheitsstatue, crazy! Nach dem Zwischentrunk und guter irischer Livemusik zockte Andrea an der Ghostbuster Slotmachine und gewann Prompt 13 Dollar. Wir zogen danach weiter, vorbei an Monte Carlo, Aria, Planet Hollywood, Bellagio (und sein Springbrunnen), Paris, Caesars Palace, Flamingo, The Mirage, The Venetian bis zum Treasure Island Hotel. Dort nahmen wir ein Taxi zum New York New York zurück, wo wir 12 Dollar zahlten und uns zum MGM Grand in unser Mietauto begaben.

Morgen müssen wir bereits auschecken und am Abend gehts weiter nach Miami. Gute Nacht!

September 4, 2013

03.09.2013 – Las Vegas Downtown

03.09.2013 – Las Vegas Downtown

Auch heute läutete der Wecker wieder früh morgens um 08.00 Uhr. Ohne ein Ziel vor Augen stürzten wir uns in einen neuen Tag in Las Vegas…
…bevor dies aber losgehen konnte, schrieb Andrea an seinem Blogpost vom Vortag. Irgendwann bin ich halt nochmals eingeschlafen und so gegen 10 Uhr ging es dann wirklich los!

Ich fuhr Richtung Westen, da es dort laut meiner App auf dem iPhone viele Shops und Restaurants gibt. Wir kamen an etlichen Fastfood Restaurants vorbei, bis am Horizont ein IHOP auftauchte. Es ist ein 24h Diner bei dem es auch gutes und günstiges Morgenessen gibt. Ich habe mich wieder für ein klassisches amerikanisches Morgenessen mit Kaffe entschieden, dieses mal aber mit Vollkorntoast anstatt Pancakes. Andrea bestellte sich eine Omelette die mit viel Käse serviert wurde :) und dazu gab es bei ihm heute die Pancakes. Schnell vertilgten wir unseren Brunch, der uns bis am Abend sättigen wird und wir verliessen das Diner Richtung Starbucks.

Dort angekommen habe ich mich über die Restaurants informiert, die wir bereits vor den Ferien aufgeschrieben haben. Dazu plante ich für den morgigen Tag noch meinen Skydive (Wohoooooo! Kostet hier nur $199) und zu guter Letzt schaute ich noch nach wo sich der nächste Wallmart und das nächste Einkaufshaus befindet. Währenddessen schrieb sich Andrea die Finger wund und der Blogpost vom zweiten Tag wurde veröffentlich.

Nach geschätzten eineinhalb Stunden verliessen wir den Starbucks um gleich ums Eck dem Wallmart einen Besuch abzustatten. Für mich ist dieser Laden jedes Mal ein Erlebnis. Er ist einfach riesig und es gibt einfach alles von Autoersatzteilen, über Obst, Tiefkühlware, Getränke, Waffen, Fahrräder, Pflanzen, Medikamente, Kleider, Möbel, elektronische Geräte, Campingartikel und frisches warmes Essen. Nach dem Besuch im Wallmart fuhren wir in den Meadows Mall. Primär mussten wir Socken kaufen :), aber die Mall lud auch zum schlendern ein und wir spazierten das ganze Ding mal durch. Ausser den geplanten Socken, landete nichts spontanes in der Einkaufstasche.

Die nächste Destination war der grösste Giftshop von Las Vegas. 99% dort drinnen ist nicht zu gebrauchen und auch visuell nicht gerade berauschend. Wer nimmt noch ein kitschiges T-Shirt von seinem Ferienort nach Hause? Oder einen Schlüsselanhänger? Aaaaaaaber es gibt einige spezielle und einzigartige Dinge, wie die Speck-Zahnpasta, gebrauchte original Kartendecks von den bekannten Las Vegas Strip Casinos und lustige Stempel/Post-It Zettel. Letzteres haben wir uns für unseren Arbeitsplatz in der Namics gegönnt :).

Da die Sonne immer noch auf Las Vegas brannte und es erst 16.00 Uhr war, mussten wir noch irgendwie die Zeit bis zu unserem Abendessen überbrücken. Besser als im kostenlosen Fitnessstudio des Hotels und auf dem Pooldeck (8. Stock) gehts nicht. Nach einem intensiven einstündigen Workout (fürs Gewissen ;)), liessen wir die Seele am Poolrand baumeln und genossen die letzten Sonnenstrahlen vor dem Sonnenuntergang. Der Magen fing dann aber schon bald an zu knurren…

Heute Abend haben wir uns entschieden chinesisch essen zu gehen. Auf der Bewertungsplattform Yelp.com hatte „Pho Kim Long“ eine gute und vor allem sehr viele Bewertungen, also war dies unser neues Ziel. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir das Chinatown von Las Vegas. Alles war chinesisch beschriftet und leuchtete fast wie der LV Strip. Schnell war das Restaurant an der Hauptstrasse gefunden und wir hockten uns an einen Tisch. Am Eingang begrüssten uns Fische im Aquarium und auch sonst war das Restaurant sehr schön eingerichtet. Nach erhalt der Karte ging das grosse Rätselraten los. Was sind das genau für Gerichte und was sollen wir bestellen? Es hatte manchmal ein Bild des Gerichts, aber meist stand nur ein kryptischer Name und eine kurze Übersetzung auf Englisch.
Nach einigem hin und her entschieden wir uns zusammen für die Vorspeise Goi Cuon, eine vietnamesische Frühlingsrolle die man in Erdnusssosse tunken kann, mhhhhhhh, lecker! Schon nach kurzer kam mein bestelltes Com Ga Hoac Bo Xao Tuong Den (Gedünstetes Rindfleisch mit Blackbeans Sauce und Reis) und Andreas Udon (Dicke Nudeln mit Geflügelfleisch). Natürlich konnte ich bei so einer Portionsgrösse nicht alles verschlingen, also bekam ich am Schluss noch ein Doggybag (Styroporschachtel) um den Rest einzutüten und mitzunehmen. Eigentlich genau super, da ich morgen für der Fallschirmsprung frühmorgens um 07.00 Uhr raus muss und noch ein Morgenessen brauche :).

Zufrieden, gesättigt und erfüllte verliessen wir das Restaurant und fuhren mit dem Auto Richtung Las Vegas Downtown. Wem das nichts sagt: Es ist der ältere Teil von Vegas wo alles begann und auch aus älteren Filmen bekannt ist. Auch dort gibt es einen Mini Strip (Freemont Street) mit einem ausgeflippten „LCD Dach“, viele Strassenkünstler und Casinos. Wir schlenderten einmal ganz hinauf und wieder hinab, schauten in einigen Casinos rein und gaben hier und da einen Dollar an Automaten aus.  Die Zeit verging wieder rasend und wir begaben uns wieder ins Hotel.

Erschöpft und Müde lag ich ins Bett und schrieb noch einen Teil des Reiseblogs, wobei meine Augen immer schwerer und schwerer wurden. Ich entschied mich schlussendlich für den Schlaf, da ich ja schon früh morgens um 06.30 Uhr aufstehen musste.

 

September 3, 2013

02.09.2013 – Der erster Tag in der Stadt der Glücksspiele

02.09.2013 – Der erster Tag in der Stadt der Glücksspiele

Der Tag startete schon super für mich, da ich bei einer Roulett Maschine mein 1$ Schein zu 10.50$ erspielte und somit mein Frühstucks Geld verdient hatte. Jeremy hatte leider nicht so viel Glück, aber der Tag wird kommen wo er auch das “grossen” Moooonnney gewinnt.

Nach dem “good morning gambling” machten wir uns mit unserem Nissan flizzer zu Dennys um unser erstes American-Breakfast zu gönnen. Kaum die Türe geöffnet, wurde man freundlich Begrüsst und zu einem Sitzplatz geführt um danach gleich schon zwischen Orangensaft oder “leckerem” Wasserkaffee zu entscheiden. Ich habe mich natürlich für Orangensaft entschieden, da ich der super Kaffe nicht so wirklich mag. Jeremy gönnte sich der Kaffee, wo er auch gleich mit Milch und Zucker lecker mischen musste.

Die Dennys Speisekarte wurde uns gleich in die Hand gedrückt und wir mussten uns durch den Dschungel der “gesunden” (sind ja im Urlaub) aber lecker aussehenden/klingenden Frühstück Menüs entscheiden. Ich gönnte mir das French Toast mit zwei sunny side up Eier und Würstchen und Bacon. Jeremy entschied sich für den Dennys Legobaukasten und stellte sich sein eigenes Teller zusammen wo aus folgenden Elementen bestand: Pancakes, “Rösti”, auch zwei sunny side up Eier und Bacon.

Neben dem Frühstück haben wir uns in das halb funktionierende und langsame Internet eingewählt um den letzten Blogpost zu veröffentlichen, paar anderen Sachen für den Tag nachzuschauen und natürlich der Internet “sucht :)” nachzugehen.

Als nächstes stand Shopping, in einem für Amerikanischen Verhältnissen kleinen Einkaufszenter, auf dem Plan. Heute lies, zumindest ich, die Kreditkarte glühen und gönnte mir Tees, Pullover, Hosen (sogar zwei für meine Schwester (good brother andrea)) und ein paar Schuhe damit ich etwas zum anziehen habe.

Nach ca. 2,5 Stunden shoppen gönnte sich Jeremy(ich war noch voll vom Frühstück)sein erstes Subway Sandwich um sein Shopping-Hunger zu verbannen.

Wir teilten uns wieder und trafen und um 15:00 wieder um uns zu unserer nächsten Destination zu begeben. Durch die Amerikanischen Lockerheit mit Waffen, wollten wir auch mal mit grossen und exotischen Waffen einen Terroristen und ein Zombie über den Haufen schiessen. Bei der Shooting range „The Gun Store“ konnten wir von ca. 30 Waffen von 2. Weltkrieg bis zu Scharfschützen Gewehren und diversen Sturmgewehre bis zu diversen Pistolen auswählen. Jeremy gönnte sich 10 Schuss mit einer AK-47 um einen bösen Terroristen abzuknallen. Ich hingegen wollte zuerst ein Scharfschützengewehr nehmen, aber da es nur ca. 25m war, wäre es nicht so lustig gewesen. Daher nahm ich lieber eine FNH-SCAR und versuchte den hirnfressende Zombie über den Haufen zu knallen.

Lustig war, dass etwa 80% von den Personen im Warteraum Deutschsprachig war und wir uns schon fast wie in Little Germany in Las Vegas fühlten :).

Nach der guten Dosis Adrenalin, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel, um unsere Kleider auszuladen und uns auf den Weg zum Abendessen zu machen. Da wir leider kein “Free Wireless” im Hotel hatten, mussten wir zuerst zu einem McDonalds gehen um ein Restaurant für den grossen Hunger auszusuchen. Jeremy fand schnell ein Hotel/Casino, dass ein Preisgünstiges und gut bewertetes (Tripadvisor sein dank) All-You-Can-Eat Buffet servierte.

Beim Buffet konnten man alles mögliche Essen, von Kung Pao Chicken bis zu Meeresfrüchte oder Mexikanisch. Für jeden Geschmack gab es was, auch wenn es nur Dessert war :).

Da der Abend noch jung war, brauchten wir noch eine Aktivität vor dem Schlafen gehen, da niemand schon um 8 Uhr ins Bett geht. Spontan kam uns Kino in den Sinn und wir Cruisden zum nächsten Kino wo wir auch gleich feststellten, dass wir die Vorstellung von Kick Ass 2 um 15min verpasst hatten. Als alternative gab es nur noch Star Treck, welche leider erst 45min später anfing. Daher entschieden wir uns ein bisschen bei den nahgelegenen Läden herum zu schleich und das „Free Wireless“ zu geniessen um die Zeit tot zu kriegen.

Kaum hat der Film angefangen wurde ich schon müde und hab etwa 50% vom Film verschlafen und dadurch nicht viel mitbekommen. Aber das wo ich vom Film gesehen habe, sah zumindest vielversprechend aus :).

 

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