15.09.2013 – Sightseeing in Washington, D.C.

by in Washington

Heute war unser erster Tag in Washington DC und was macht man da? Natürlich möglichst viele Sehenswürdigkeiten abklappern :). Das Wetter spielte super mit und als wir aufwachten, schien die Sonne und es war angenehme 25 Grad. Genau das perfekte Wetter um die Stadt zu Fuss zu erkunden! Schon mal vorweg: Wir sind insgesamt fast 10 Kilometer gelaufen :). Hier mal unsere grobe Route:

Bildschirmfoto 2013-09-16 um 9.03.53 PM

Nach dem Morgenessen, das in der Motelübernachtung inbegriffen war, machten wir uns auf zur Union Station. Union Station ist der Hauptbahnhof der Stadt Washington und liegt in der Nähe des Kapitols. Um per Metro dorthin zu gelangen, mussten wir uns zuerst mit den Fahrkartenautomaten auseinandersetzen. Die wirken riesig, sind aber aus dem letzten Jahrhundert ;). Schlussendlich haben wir anstatt Einzelfahrten, eine Tageskarte für 14 Dollar gekauft (was sich auch gelohnt hat). Diese konnte man sogar an dem alten Automaten mit der Kreditkarte zahlen. Nach der langen fahrt zur Union Station, bat sich ein grandioser Anblick des Bahnhofs. Aber auch schon die Metrostation im Bahnhof war speziell gestaltet und beleuchtet, echt cool! Einen Katzensprung davon entfernt lag das bekannte Kapitol. Viele Leute verwechseln dies mit dem Weissen Haus, aber das Kapitol ist nicht die Residenz des Präsidenten, sondern dort ist der Sitz des Kongresses. Man musste nur durch einen Park laufen, indem es von Eichhörnchen gewimmelt hat, und schon sah man die Kuppel des Kapitols in den Himmel ragen. Wir liefen als schnurstracks zu der Kuppel und entschieden hinten rum zu gehen, was sich schlussendlich als Vorderseite offenbarte :). Das Haus, aus dem ganz USA (und auch andere Länder auf dieser Erde) regiert werden, mal so zu sehen, war einfach genial. Auch war es touristisch gar nicht so überlaufen. Wir bahnten uns unseren Weg um das Kapitol und liefen dann Richtung Washington Monument. Schon von der Ferne sah es ein bisschen komisch aus, denn es war eingehüllt und wurde renoviert. Egal, es gab ja sonst noch viel zu sehen. Als wir in der Mitte des Parks ankamen, tauchten etliche Foodtrucks auf. Die Vielfalt und Auswahl war enorm! Da es bereits Mittagszeit war, genehmigte ich mir einen Lamm-Gyro. Nach dieser Stärkung, wollten wir dem Präsidenten mal näher kommen und sein zu Hause besuchen: Das Weisse Haus. Durch einen Zaun konnte man in der Ferne das Weisse Haus erkennen. Sieht vielleicht gross auf dem Foto aus, aber das nennt man „Zoom“ :). Es ging dann aber recht schnell weiter und als nächstes Stand folgendes auf dem Plan:

Als Abschluss liefen wir über die Arlington Memorial Bridge zu der Metrostation, die uns zurück ins Zentrum und zum „Smithsonian’s National Air and Space Museum“ brachte. Zu unserem erstaunen war der Eintritt kostenlos. Das Museum war zweistöckig und zeigte den Anfang der Fliegerei, Navigation, erster und zweiter Weltkrieg, Rekordversuche in der Fliegerei, aber auch Raketen, Drohnen, Raumkapseln und Nasa Missionen. Die Zeit um das Ganze anzuschauen hat leider nicht gereicht, aber es gibt ja noch den morgigen Tag :).

Es wurde langsam Zeit um etwas zu essen und hier hatten wir wiedermal Tripadvisor genutzt. Dieser zeigte uns eine Brauerei an, die auch super Nachtessen serviert. Es war zu Fuss zu erreichen (1 Kilometer), also machten wir uns auf zum Restaurant. Wir liefen Richtung Downtown und an zig ansehnlichen Gebäuden vorbei. Plötzlich war der Starbucks und der Subway chinesisch angeschrieben und wir standen vor einem riesigen Tor! Das war wohl Chinatown :D. Einige Strassen weiter, erreichten wir die Brauerei. Wir gönnten uns dort je einen Hamburger mit Swiss Cheese und Bacon und machten uns danach auf den Nachhauseweg.

Uff, das war ein richtig anstrengender Tag! Morgen geht’s weiter in Washington DC….

Leave a Reply