17.09.2013 – Über Baltimore nach Philadelphia

by in Baltimore, Philadelphia, Washington

Das Ziel heute lautet: Philadelphia!!! Gleich neben dem Motel, gab es eine Mall mit dem SEARS Carcenter. Dort drinnen hauste auch Budget. Die Autovermietung, bei dem wir unseren nächsten Wagen gemietet haben. Ein kurzer Fussweg, der es in sich hatte (kein richtiger Gehweg, keine Ampeln, kein Fussgängerstreifen, alle Fahrzeuge fuhren mit grosser Geschwindigkeit an einem vorbei), und schon waren wir im Budget Büro. Nach dem Papierkram, konnten wir unser Auto fassen. Dieses mal bekamen wir einen roten Chrysler 200 (2,4 Liter Motor). Das Auto fühlte sich super an! Bei dem ersten Gas geben bei der ersten Kreuzung, quietschten gleich mal die Reifen. Hat wohl mehr Power als erwartet :).

Um Washington DC zu verabschieden, wollte wir noch die „Washington National Cathedral“ besichtigen.  Sie ist die sechstgrößte Kathedrale der Welt und die zweitgrösste in den USA. Es war lediglich eine 20 minütige Fahrt und das Parkieren selbst (bis 30 Minuten), sowie der Eintritt in die Kathedrale war kostenlos. Wir parkierten in der Tiefgarage und machten uns auf in die Kathedrale. Ein farbiger Anblick bot sich beim hineinlaufen. Die Sonne schien durch die grossen bunten Kirchenfenster und bemalten die Säulen und Böden in verschiedensten Farben. Wir schleichten durch die einzelnen Gänge und Kammern , vorbei am Altarraum mit der wunderschönen Decke. Nachdem wir die 30 minütige Parkzeit fast verbraucht hatten, stiegen wir schnell ins Auto, fuhren schnell aus der Garage raus und natürlich sofort wieder rein :). So spart mal Geld :P. Den zweiten Besuch der Kathedrale haben wir mehr für einen Rundgang im äusseren Bereich genutzt.

Nun verliessen wir Washington DC ganz, denn es ging weiter auf Baltimore. Baltimore ist einer der bedeutendsten Seehäfen in den Vereinigten Staaten. Wir hatten absolut keinen Plan was es dort zu sehen gab, aber wir wollten einen Halt dort machen. Nach der einstündigen Fahrt, fuhr ich ein wenig orientierungslos durch die Stadt und landete schlussendlich in einem Parkhaus in West-Baltimore. Wie sich herausstellte war das ein afro-amerikanisches Viertel, da wir zwei wohl die einzigen Weissen waren :). Das Viertel war richtig Laut. Viele Leute liefen oder standen rum und man kam sich hier ein weniger falsch platziert vor. Aber egal! Vor uns tauchte das Lexington Market auf. Wie auf der Beschriftung stand „Worlds famous“, musste das wohl etwas spezielles sein. Bereits nach dem betreten des Marktes, roch es nach Fisch, Fleisch, Süsswaren und sonstigem Gebäck gleichzeitig. Auch hier waren wir die einzigen Hellhäutigen, aber wir huschten durch alle Gänge und schauten alle Stände an. Nach diesem kulinarischen Wirrwarr ging es Richtung Downtown/Hafen.

Wir liefen mit Hilde von Google Maps eine Route ab, die wir für gut befanden und kamen an ein grosses Segelschiff am Hafen. Im Hafen selbst gönnten wir uns in einer Bücherei im ersten Stock einen leckeren Starbuckskaffee (für mich mal ein Pumpkin Spice Latte und für Andrea ein Salted Caramel Mocha) und genossen die Sonne auf dem Balkon.

Wir entschlossen dann Little Italy als nächstes zu besuchen, aber wie sich herausstellte, war das eher ein Flop. Einige italienische Restaurant gab dort, aber sonst waren die Strassen komplett leer und das viertel sah auch nicht so einladend aus. Hier und da hingen noch einige zerfetzte Italien Flaggen und auch die Hydranten waren in den italienischen Farben angemalt… wie herzig ;). Wir schlenderten dann Richtung Jonestown und sahen einige interessante Bauten (eher urban). Wir fingen also an dieses Haus abzulichten. Wir haben verschiedene Perspektiven ausprobiert und an den Kameraeinstellungen herumgespielt, bis plötzlich Jemand vom Parkplatz her auftauchte und uns Anschrie: „Wieso fotografiert ihr dieses Haus? Steckt ihr mit dieser Jessy unter einer Decke?“. Wir waren anfangs verwirrt und ich antwortete, dass wir zwei Touristen seien, die gerade ein interessantes Gebäude fanden und es halt darum ablichten würden. Er glaubte es uns anfänglich nicht und fragte nach, von wo wir seien. Natürlich antwortete ich: „Wir sind aus der Schweiz!“. Er antwortete aber, wir würden nicht wie Schweizer aussehen, und lief davon. Mhhhhhhh, was zum Teufel war denn das?! Naja, niemand wurde verletzt und wir zogen sicherheitshalber mal weiter :).

Es ging nun durch die Downtown wieder Richtung Auto. Vor uns tauchte auch eher unerwartet die Stadthalle auf. Sie sah aus wie ein mini US Kapitol, mit Garten, Brunnen und Statue. Danach ging’s aber wirklich zum Auto und wir verliessen Baltimore, um nach Philadelphia, genauer gesagt nach Bellmawr NJ zu fahren. Die Strecke war voller Freeways, bei dem man Toll (Maut) abdrücken musste. So weit ich mich erinnern Mag war es zuerst mal 2 Dollar, dann 4 Dollar und als letztes 8 Dollar. 1 Stunde und 40 Minuten später erreichten wir Bellmawr, wo unser gebuchtes „Howard Johnson Express Inn“ lag. Unser Zimmer sah nicht mal so schlecht aus und auch hier wird es das super Continental Breakfast geben ;).

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