13.09.2013 – Zurück nach Miami

by in Las Vegas, Miami

*Sniff* sobald man sich in einen Ort verliebt hat, muss man wieder davonziehen. Das galt auch für Key West. Heute mussten wir zurück nach Miami düsen, um für den morgigen Flug nach Washington DC parat zu sein.

Nach dem, fast schon eingespielten, Packen mussten wir als aller erstes die Fahrräder returnieren. Vorbei am Hoteleigenen Schildkrötengehege, kam man an die openair Vermietungszentrale. Ob der bei Regen und Gewitter auch draussen steht? Wir gaben die Bikes samt Schloss, Lichter und Schlüssel ab und liefen danach in die Hotel Lobby. Auch dort war alles schnell geregelt und beim hinauslaufen sagten wir noch Lex, dem Hotelpapagei noch tschüss! Das Hotel war echt super! Wir packten unsere Koffer in den Kofferraum und fuhren los.

Bye Bye Key West, Bye Bye Island Bay Resort! Ein letzter Blick zurück und los ging’s…

Das Wetter meinte es wieder mal lustig mit uns. Wenn wir Key West erkunden wollen, dann ist es bewölkt und grau, aber wenn wir wieder nach Miami fahren müssen, scheint die Sonne wieder. Na super! Wenigstens eine schöne Aussicht bei der recht eintönigen fahrt auf der 200 Kilometer langen Highway 5. Nach einem kurzen Mittagsstop im Publix und eine Kaffeestop beim Starbucks, kamen wir endlich im Days Inn in der nähe des Flughafens an. Zimmer 303 wurde uns zugeteilt und wir machten uns mal ein Bild davon. Im Vergleich zum vorherigen Hotel, war das natürlich nichts ;), aber zum Schlafen reichts!

Langsam bekamen wir Hunger und mit Hilfe des Internets war schnell was in der Umgebung gefunden. Wir fuhren hin und dort war rein gar nichts :). Eigentlich hätten 4 Foodtrucks auf einem Parkplatz sein sollen. Laut Internet wäre es auch sehr populär und darum müsse man für das essen 30 bis 40 Minuten einplanen. Aber der Parkplatz war leer. Eventuell habe ich mich am Datum vertan? Naja, da Andrea noch einiges im BestBuy kaufen musste, fuhren wir dorthin. Herausgelaufen ist er mit dem Nexus 7 und 4 Stück von Google’s Chromecast. Nach einer weiteren kurzen fahrt, erreichten wir das Outback Steakhouse. Es sah von Aussen schon ziemlich gut besucht aus und nachdem ich wegen der Wartezeit nachgefragt habe, gab die Dame als Antwort: „50 to 60 minutes“. Huch! Das war uns doch zu viel und suchten auf dem Areal eine Alternative. Aus reiner Neugier (nicht wegen dem Hunger) machten wir einen kurzen besuch im PetSmart, einer Tierhandlung. Zufällig entdeckte ich dort Fische, die in einzelnen Behälter verkauft wurden. Als ich genauer hinschaute, sah ich einen Fisch der sich der sich wohl umbringen wollte. Andrea gab ihm aber einen schupfer und siehe da, er zappelte noch! Wir haben ihn nach langem hin und her wieder ins Gefäss buxieren können :). Einen Fisch in den Ferien gerettet, das ist doch mal was ;).

Weiter ging es dann auf unserer Essensuche. Schliesslich landeten wir im „La Fogata BBQ“. Schon beim reinlaufen hörte man kaum englische Gespräche. Die Dame begrüsste und auf spanisch und sagte auch irgendwas auf spanisch. Wir haben natürlich gar nichts verstanden und hockten uns einfach mal ans Fenster. Sie kam für die Bestellung vorbei und stellte in einem einminütigen Vortrag ihre Spezialitäten vor und auch das natürlich auf Spanisch. Wir hatten null verstanden und mussten uns das lachen verkneifen. Zum Glück haben wir bereits draussen nachgeschaut auf was wir Lust hatten und bestellen dies auf English und mit dem Finger zeigend auf das gewollte in der Karte :). Schliesslich bekam ich meine Fajitas mit Shrimps & Chicken und Andrea sein (mini) Caesar Salad. Nach diesem leckerem Essen machten wir uns auf den Nachhauseweg. Morgen geht’s wieder früh aus den Federn und los nach Washington DC.

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