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Oktober 30, 2013

Zweites Video: Key West / Washington D.C. / Baltimore / Philadelphia

Zweites Video: Key West / Washington D.C. / Baltimore / Philadelphia

Ufff, der zweite Film des USA Trips ist fertig! Eigentlich wollte ich ja nur einen kleinen Erinnerungsfilm der Ferien drehen, um auch nebenbei neue Sachen im Bereich Cutting & Editing zu lernen. Schnell habe ich aber gesehen, dass sich das gefilmte Material kaum auf eine knackig kurze Länge schneiden lässt und darum gibts nun den zweiten Teil davon. Ob es noch einen dritten Film gibt, werden wir noch sehen ;).

Danke noch an Alain (kommt auch im Film vor), der die grandiose Idee hatte, Key West mit dem Jetski zu erkunden. Die ganze Geschichte war eh mehr oder weniger zufall :): Alain arbeitet – wie ich – bei der Webagentur Namics AG in Zürich. Bei einem Abendessen an unserem Geschäftsausflug, kamen wir auf das Thema Ferien. Wie sich herausstellte, planten wir unsere Flüge fast gleichzeitig in die USA. Wie der Zufall es wollte, waren wir an denselben Tagen in Miami South Beach und sogar Key West! Ja, so kam es also dazu….

Den ersten Film verpasst? Las Vegas und Miami gibts hier zu sehen!

Oktober 18, 2013

Erstes Video fertig: USA – Las Vegas / Miami

Erstes Video fertig: USA – Las Vegas / Miami

Das Ergebnis des ersten Filmes gibts nun zu sehen!

Das Video enthät Ausschnitte aus unserem Start in Schlieren (Schweiz), Las Vegas und Miami. Im nächsten Film gibts dann mehr von Key West und den Städten (Washington DC, Baltimore und Philadelphia), die wir besucht haben. Also viel Spass beim anschauen!

September 25, 2013

21.09.2013 – Bye bye USA

21.09.2013 – Bye bye USA

Unsere Reise ging heute leider zu Ende *sniff*…

Unser Flug, startete erst um 21.55 Uhr, also verbrachten wir den Tag, im bereits gestern besuchten, Einkaufszenter. Wir machten noch letzte Einkäufe und Besorgungen. Am Mittag ass ich das allerletzte Subway Sandwich und um 16.30 Uhr ging’s los Richtung JFK Airport. Der Verkehr rund um New York (okay, es war evtl. Feierabend) war enorm. Wir standen nie ganz Still im Stau, aber es gab überall wieder eine Kolonne, die sich wieder auflöste und wieder neu formte. Dazu kamen noch die Mautstellen, bei denen man für eine Brücke bis zu 13 Dollar abdrücken musste!
Bevor wir ins Rental Car Center fuhren, tankten wir noch schnell den Wagen bei einer indischen Tankstelle voll :) und fuhren ins JFK Gelände.

Das Abgeben hat, nebst dem falsch reinfahren, super geklappt :). Wir misteten noch das ganze Auto aus, durchsuchten es nach liegengebliebenen Gegenständen und begaben uns dann in den Airtrain. Schlussendlich waren wir eine Stunde zu früh am Gate und überbrückten dies mit dumm rumalbern ;).

Wir flogen mit der Boeing 747 von New York aus nach London. Um Mitternacht stieg einem plötzlich der Essensgeruch in die Nase, es gab Essen! Keine Ahnung, warum um diese Uhrzeit essen serviert wurde, aber ich habe mich für das lecker spicy Beef entschieden. Der Flieger drehte noch eine Ehrenrunde vor der Landung und schlussendlich erreichten wir wieder europäischen Boden! Irgendwie hatte sich auf der Rollbahn ein Fliegerstau gebildet und darum verbrachten wir weitere 20 Minuten wartend im Flugzeug. Langsam wurde unsere Umsteigezeit immer kleiner. Der Anschlussflug flog in 35 Minuten und das ist ziemlich knapp, vor Allem wenn man noch mit der Bahn das Gebäude wechseln muss.

Nach dem Ausstieg, ging die Hektik erst richtig los. Ich verlor Andrea und beeilte mich alleine durch die verschiedenen Sicherheitschecks, Warteschlangen und Rolltreppen. Irgendwie haben wir dann fast gleichzeitig unser Zielgate erreicht. Völlig verschwitzt und gestresst kamen wir dort an (auch der Boardingkarte stand, dass das Gate bereits geschlossen hätte sein sollen) und die Leute standen nicht mal zum Boarden an -.-! Super, alles für nichts. Aber wenigstens haben wir den Flieger nicht verpasst. Ab nach Berlin!

Wieso Berlin und nicht Zürich? Wir gehen dort noch geschäftlich an eine Apache Sling Konferenz. Hier wird nun auch der Blog enden, da ich dich nicht mit Informatigedöns zulabern will :). Ich hoffe es hat Spass gemacht, hier ab und zu reinzuschauen und evtl gibt’s noch ein Fazitpost :).

September 22, 2013

20.09.2013 – Jersey Shore, yeah buddy!

20.09.2013 – Jersey Shore, yeah buddy!

Es ist bereits der zweitletzte Tag und unser Roadtrip führte uns heute nach Seaside Heights und schlussendlich nach New York.

Seaside Heights ist wie Atlantic City ein Ausflugsziel der Ostküstler, da es relativ nahe an New York (2 Stunden) liegt. Bekannt wurde der Ort aber vor Allem durch die Sendung „Jersey Shore“. Da wir sowieso dort vorbei fahren mussten, planten wir dort einen Halt einzulegen, um uns das mal in Live anzuschauen :). Nach dem Morgenessen fuhren wir los und bereits nach einer Stunde erreichten wir die Shore. Wir fuhren am Jersey Shore House (dort wo die Bewohner der Serie hausten) vorbei und parkierten gleich dahinter auf einem öffentlichen Parkplatz. Es kostete 2 Dollar die Stunde, also liess ich 4 Dollar von meiner Kreditkarte abbuchen.

Als erstes liefen wir am Shore House vorbei. So wie es aussieht, kann damit immer noch Geld verdient. Es steht jedenfalls jemand vor dem Haus mit T-Shirts und bietet Touren durch das Haus an. Wir liefen dann an den Boardwalk und dem dazugehörigen Shore Store. Dort haben die Bewohner dieser Realitysendung gearbeitet. Wir schauten uns kurz darin um, um dann den Boardwalk ganz hinunter zu gehen. Einige Tage zuvor hörten wir in den News, dass ein Teil verbrannt sei. Wie sich herausstellte, war der unterste Teil abgebrannt und der Rest war immer noch von Hurricane Katrina beschädigt. Einige Stände und der Freizeitpark selbst, waren geschlossen oder waren am renovieren. Wir liefen also bis zum abgebrannten Teil und schossen ein paar Fotos. Wow, das Areal wo das Feuer gewütet hat, war wirklich unvorstellbar gross! Auf dem Rückweg schauten wir noch in paar Läden rein und sahen unglaubliche „Souveniers“. Zum Beispiel konnte man Krebse kaufen, die in angemalten Schneckenhäuschen hausten. Oder beim Essensstand konnte man in Öl frittierte Oreos kaufen. Zweiteres haben wir getan :) und es war richtig lecker!

Nach diesem kleinen Ausflug, machten wir uns auf den Weg nach New York, genauer gesagt ging es nach in den Nordwesten (Rochelle). Die Stadt selbst haben wir bereits in früheren Reisen gesehen und mit dem Auto auf Manhattan zu fahren wäre eh keine gute Idee. Nach 2 Stunden und dem ersten richtigen Stauerlebnis in den USA, erreichten wir erschöpft das Hotel „Ramada Inn“. Wir checkten ein und ruhten erst mal aus.

Nach einer kleinen Pause, war bereits der Abend eingebrochen und wir beschlossen, in die benachbarte Mall (Garden State Plaza Mall) zu gehen. Diese war richtig gross, besass ein Foodcourt und sogar ein Kinoplex. Ich ass dort ein leckeres Chicken Terriaky mit Reis und Gemüse. Danach hatten wir spontan Lust auf einen Kinofilm. Heute kam zufällig „The Prisoners“ raus. Wir hatten den Trailer schon etliche male im TV gesehen und darum fiel die Entscheidung sehr leicht. Tickets an einem Automaten mit der Kreditkarte gekauft und los geht’s! Fazit: Es waren spannende 2.5 Stunden :). Wobei ich die Story oder den Schluss nicht gerade berauschend fand.

September 21, 2013

19.09.2013 – Las Vegas?! Nein, Atlantic City!

19.09.2013 – Las Vegas?! Nein, Atlantic City!

Heute ging unser Ostküstentrip mit unserem Mietwagen weiter nach Atlantic City. Die Stadt selbst liegt nur 100 Kilometer von Philadelphia entfernt und wir fuhren nach dem Morgenessen etwa eine Stunde.

Schon von weitem sah man die Skyline. Mehrere Casinos mit ihren Hotels türmten sich an der Küste New Jerseys auf.  1976 wurde das Glücksspiel in Atlantic City legalisiert und nebst Las Vegas, dürfen hier offiziell Casinos stehen und betrieben werden. Wir näherten uns der Stadt und suchten unser Motel. Diesesmal haben wir uns fürs „Howard Johnson Inn“ entschieden. Wir waren wieder etwas zu früh angekommen um einzuchecken, aber der nette Herr am Empfang gab uns dennoch schon ein Zimmer. Für die USA etwas ungewöhnlich, zahlte man hier für alle Parkplätze, sogar für die in den Casinos! Auch hier im Motel waren die Parkplätze streng überwacht und für den Rückspiegel bekamen wir darum ein Zettel zum hinhängen. Wir bezogen das Zimmer und machten uns bereit für eine Nachmittagserkundungstour.

Wir wollten auf jedenfall den bekannten Boardwalk hinauf und hinab schlendern und evtl. in ein oder zwei Casinos reinschnuppern. Zuerst aber, wurde unser Hunger gestillt. Gleich ums Eck, gab es ein malaysisches Restaurant „New Melaka“. Als halb Malaysier musste ich sofort dorthin! Natürlich waren aber auch die Bewertungen im Internet 1A. Kaum angekommen, studierten wir die Karte(n). Ich kannte mich in der Malaysischen Küche schon ein bisschen aus und beriet Andrea ein wenig. Schlussendlich nahmen wir je als Vorspeise Roti Canai (Fladenbrot mit Curry) und als Hauptspeise gabs für Andrea Satayspiesse und für mich Nasi Lemak. Mhhhhhhh… erinnert mich immer an Kuala Lumpur!

Nun wollten wir den Boardwalk, die bekannteste „Attraktion“ in Atlantic Citys, begehen. An dem Boardwalk selbst, waren auch alle Stände, Casinos und Hotels angesiedelt. Wir liefen also in ca. 5 Minuten an den Strand und hier ergab sich eine wunderbare Ansicht von Nord Atlantic City. Wir liefen ganz ans Meer und fotografierten mit grossem Risiko, nass zu werden, die Möwen ab. Diese pickten an den kleinen Muscheln, die in der Ebbe an der freien Luft lagen. Wir gingen dann auf dem Boardwalk selbst bis zum nördlichsten Spitz, wo das Casino „Revel“ war. Der Plan war, in das Hotelgebäude zu gehen, den Lift zu benutzen und in den obersten Stock zu fahren. Dieser Plan ging dann auch ganz gut auf. Das Resultat ist diese Foto hier :). Um rauszugehen, musste man als Besucher natürlich nochmals durch das Casino laufen. Es war alles in rot gehalten und die Dekoration war sehr ausgeflippt!

Danach schlenderten wir den ganzen Boardwalk hinab. Die Stände wiederholten sich im 100 Meter Abstand, also gibt es hier nichts spezielles zu berichten :). Den Abend verbrachten wir total K.O. im Hotelzimmer, mit Takeaway vom Restaurant „New Malaka“ :D.

September 20, 2013

18.09.2013 – Phhhhiiiilllyyyyy

18.09.2013 – Phhhhiiiilllyyyyy

Heute wollten wir Philadelphia ein bisschen näher kennenlernen. Da wir bereits morgen wieder weiterfahren, mussten wir so viel wie möglich in den Tag packen. Wir schliefen also bis 08.00 Uhr, nahmen unser Morgenessen zu uns und fuhren mit dem Auto in die Stadt. Dank GPS Navi und dem Internet, wussten wir genau wo wir parkieren sollten. In der Stadt kann es ziemlich teuer werden! Für 8 Stunden zahlt man schnell über 20 Dollar. Ich hatte am Vorabend bereits recherchiert und fand ein Flatrate Parkplatz für schlappe 10 Dollar :). Es dauerte vom Hotel kaum 30 Minuten (aber 10 Dollar Maut für die Stadt!!) zu diesem Parkplatz. Man gibt die Schlüssel ab, bezahlt 10 Dollar und verabschiedet sich dann vom Wagen. So einfach war das :). Unsere Erkundung zu Fuss kann also beginnen…

Wir orientierten uns am Stadtzentrum, der City Hall. Wir liefen schnurstracks zu diesem Gebäude und kamen dabei an bemalten Fassaden und an grossen Wolkenkratzern vorbei. Dabei kam die City Hall immer näher. Als wir davor standen, orientierten wir uns an den überall Angebrachten Strassenkarten und entschieden uns der Market Street entlang hinabzulaufen. Dort lagen die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eher zufällig schlenderten wir am „Reading Terminal Market“ vorbei. Wie bereits in Baltimore erlebt, ist dieses Gebäude auch ein überdachter grosser Markt mit etlichen Ständen, die allerlei anboten. Es gab frisch zubereitetes Essen, aber auch Früchte, Gebäck, Fleisch, Honig und andere Lebensmittel. Da es bereits Mittag war, entschied ich mich hier die Spezialität von Philadelphia zu essen, ein Philly Cheeesesteak! Es besteht hauptsächlich aus dünn geschnittenem Steakfleisch, das mit Käse überbacken in einem länglichen, weichen Weizenbrötchen serviert wird. Ich entdeckte einen Stand, bei dem sehr viele Leute anstanden. Der muss gut sein, dachte ich, und stand hinten an. „Einmal Cheesesteak mit gebratenen Zwiebeln und amerikanischen Käse bitte“, sagte ich der Kassiererin auf Englisch. Sie nahm die Bestellung an und leitete dies an den Koch weiter. Dieser briet das Fleisch an, fügte die Zwiebeln dazu und hackte alles auf der grossen Herdplatte. Danach kam alles in ein langes Brot und voilà! Es war riiiiiichtig lecker!!!

Wie machten uns ins Visitor Center auf, das in der Nähe lag. Dort legten wir die weitere Route fest und liefen diese ab. Wir kamen zuerst an die Independence Hall, welches ein Schauplatz einiger der bedeutsamsten Ereignisse in der Geschichte der USA war. Man nahm dort die Unabhängigkeitserklärung an und die Hal selbst ist auf der Rückseite der 100er Note abgebildet! Wir liefen weiter bis an den Waterfront Park, welches aber wie ausgestorben war. Niemand war dort und es lief auch absolut nichts. Wir entschieden uns dann für das kostenlose Feuerwehrmuseum im Künstlerviertel und kamen auf dem Weg bereits an interessante Gebäude, und dampfenden Gullis vorbei. Das Feuerwehrmuseum selbst war auch informativ. Es ging um die Geschichte der Feuerwehr, es waren alte Feuerwehrwagen, Pumpen, Abzeichen und Helme ausgestellt. Der Augenschmaus aber, war aber das farbige Glasfenster.

Nach diesem Besuch ging’s wieder Richtung Stadtzentrum, mit dieser imposanten Skyline. Durch den Love Park, mit dem kitschig grün gefärbten Brunnen (keine Ahnung wieso?!), liefen wir zum Comcast Building. Es ist momentan das höchste Gebäude in Philadelphia und im Eingangsbereich ist einer der grössten LCD Bildschirme weltweit. Das durften wir und natürlich nicht entgehen lassen. Beim Betreten sahen wir zuerst mal nichts spezielles, aber plötzlich fing die Animation auf der Wand vor uns an. Es gab verschiedenste Videos und wir schauten dem Schauspiel etwa eine Viertelstunde zu.

Es war bereits gegen 18.00 Uhr und wir kehrten zum Fahrzeug zurück. Auch hier liefen wir wieder an einer bemalten Hauswand vorbei! Wow! Die Fahrt zum Hotel war nicht spektakulär. Umso mehr gibt es aber zum Nachtessen zu erzählen :). Nach unserer Internetrecherche, fuhren wir zum Black Horse Diner, in der nähe des Motels. Ich bestellte mir ein Prime Rib und Andrea ein Hollywood Salat. Was er dann bekam, war eine riesige Salatschüssel, gefüllt mit Salat und Fleisch für 4 Personen. Dazu noch eine Kaffeetasse voll Salatsauce! Der ganze Salat wurde komplett von Andrea verschlungen :).

September 19, 2013

17.09.2013 – Über Baltimore nach Philadelphia

17.09.2013 – Über Baltimore nach Philadelphia

Das Ziel heute lautet: Philadelphia!!! Gleich neben dem Motel, gab es eine Mall mit dem SEARS Carcenter. Dort drinnen hauste auch Budget. Die Autovermietung, bei dem wir unseren nächsten Wagen gemietet haben. Ein kurzer Fussweg, der es in sich hatte (kein richtiger Gehweg, keine Ampeln, kein Fussgängerstreifen, alle Fahrzeuge fuhren mit grosser Geschwindigkeit an einem vorbei), und schon waren wir im Budget Büro. Nach dem Papierkram, konnten wir unser Auto fassen. Dieses mal bekamen wir einen roten Chrysler 200 (2,4 Liter Motor). Das Auto fühlte sich super an! Bei dem ersten Gas geben bei der ersten Kreuzung, quietschten gleich mal die Reifen. Hat wohl mehr Power als erwartet :).

Um Washington DC zu verabschieden, wollte wir noch die „Washington National Cathedral“ besichtigen.  Sie ist die sechstgrößte Kathedrale der Welt und die zweitgrösste in den USA. Es war lediglich eine 20 minütige Fahrt und das Parkieren selbst (bis 30 Minuten), sowie der Eintritt in die Kathedrale war kostenlos. Wir parkierten in der Tiefgarage und machten uns auf in die Kathedrale. Ein farbiger Anblick bot sich beim hineinlaufen. Die Sonne schien durch die grossen bunten Kirchenfenster und bemalten die Säulen und Böden in verschiedensten Farben. Wir schleichten durch die einzelnen Gänge und Kammern , vorbei am Altarraum mit der wunderschönen Decke. Nachdem wir die 30 minütige Parkzeit fast verbraucht hatten, stiegen wir schnell ins Auto, fuhren schnell aus der Garage raus und natürlich sofort wieder rein :). So spart mal Geld :P. Den zweiten Besuch der Kathedrale haben wir mehr für einen Rundgang im äusseren Bereich genutzt.

Nun verliessen wir Washington DC ganz, denn es ging weiter auf Baltimore. Baltimore ist einer der bedeutendsten Seehäfen in den Vereinigten Staaten. Wir hatten absolut keinen Plan was es dort zu sehen gab, aber wir wollten einen Halt dort machen. Nach der einstündigen Fahrt, fuhr ich ein wenig orientierungslos durch die Stadt und landete schlussendlich in einem Parkhaus in West-Baltimore. Wie sich herausstellte war das ein afro-amerikanisches Viertel, da wir zwei wohl die einzigen Weissen waren :). Das Viertel war richtig Laut. Viele Leute liefen oder standen rum und man kam sich hier ein weniger falsch platziert vor. Aber egal! Vor uns tauchte das Lexington Market auf. Wie auf der Beschriftung stand „Worlds famous“, musste das wohl etwas spezielles sein. Bereits nach dem betreten des Marktes, roch es nach Fisch, Fleisch, Süsswaren und sonstigem Gebäck gleichzeitig. Auch hier waren wir die einzigen Hellhäutigen, aber wir huschten durch alle Gänge und schauten alle Stände an. Nach diesem kulinarischen Wirrwarr ging es Richtung Downtown/Hafen.

Wir liefen mit Hilde von Google Maps eine Route ab, die wir für gut befanden und kamen an ein grosses Segelschiff am Hafen. Im Hafen selbst gönnten wir uns in einer Bücherei im ersten Stock einen leckeren Starbuckskaffee (für mich mal ein Pumpkin Spice Latte und für Andrea ein Salted Caramel Mocha) und genossen die Sonne auf dem Balkon.

Wir entschlossen dann Little Italy als nächstes zu besuchen, aber wie sich herausstellte, war das eher ein Flop. Einige italienische Restaurant gab dort, aber sonst waren die Strassen komplett leer und das viertel sah auch nicht so einladend aus. Hier und da hingen noch einige zerfetzte Italien Flaggen und auch die Hydranten waren in den italienischen Farben angemalt… wie herzig ;). Wir schlenderten dann Richtung Jonestown und sahen einige interessante Bauten (eher urban). Wir fingen also an dieses Haus abzulichten. Wir haben verschiedene Perspektiven ausprobiert und an den Kameraeinstellungen herumgespielt, bis plötzlich Jemand vom Parkplatz her auftauchte und uns Anschrie: „Wieso fotografiert ihr dieses Haus? Steckt ihr mit dieser Jessy unter einer Decke?“. Wir waren anfangs verwirrt und ich antwortete, dass wir zwei Touristen seien, die gerade ein interessantes Gebäude fanden und es halt darum ablichten würden. Er glaubte es uns anfänglich nicht und fragte nach, von wo wir seien. Natürlich antwortete ich: „Wir sind aus der Schweiz!“. Er antwortete aber, wir würden nicht wie Schweizer aussehen, und lief davon. Mhhhhhhh, was zum Teufel war denn das?! Naja, niemand wurde verletzt und wir zogen sicherheitshalber mal weiter :).

Es ging nun durch die Downtown wieder Richtung Auto. Vor uns tauchte auch eher unerwartet die Stadthalle auf. Sie sah aus wie ein mini US Kapitol, mit Garten, Brunnen und Statue. Danach ging’s aber wirklich zum Auto und wir verliessen Baltimore, um nach Philadelphia, genauer gesagt nach Bellmawr NJ zu fahren. Die Strecke war voller Freeways, bei dem man Toll (Maut) abdrücken musste. So weit ich mich erinnern Mag war es zuerst mal 2 Dollar, dann 4 Dollar und als letztes 8 Dollar. 1 Stunde und 40 Minuten später erreichten wir Bellmawr, wo unser gebuchtes „Howard Johnson Express Inn“ lag. Unser Zimmer sah nicht mal so schlecht aus und auch hier wird es das super Continental Breakfast geben ;).

September 18, 2013

16.09.2013 – Ein Tag in zwei Museen

16.09.2013 – Ein Tag in zwei Museen

Der Tag startete heute in unserem Days Inn Motel mit dem guten simplen Continental Breakfast. Nach 2 Toasts, Kaffee, Milch und Fruity Loops, waren wir bereit für den zweiten Tag in Washington DC. Da wir gestern das “Smithsonian’s National Air and Space Museum” nicht ganz fertig machen konnten, begaben wir uns als erstes nochmals dort hin. Heute spielte das Wetter nicht richtig mit, es war von der Temperatur her Pulloverwetter und auch die Sonne schien nicht. Es regnete sogar! Aber ja, es machte ja nicht wirklich was aus, da wir uns heute mehr drinnen als draussen bewegen werden.

Nach einer kleinen Stärkung im Starbucks, ging’s ins Museum. Es bestand aus zwei Stockwerken und den ersten hatten wir durch. Darum begaben wir uns ins zweite Stockwerk und schlenderten alles in ca. 2 Stunden durch. Alles hier aufzuzählen, was es dort zu sehen gab, würde nicht viel Sinn machen. Dann würde ich eher die Webseite empfehlen. Ich würde dem Museum 9 von 10 Punkten geben, da es echt super interessant war und es auch einige interaktive Elemente gab.

Nach diesem Besuch, war bereits Mittagszeit. Wir haben ja gestern bereits Chinatown ausversehen entdeckt und darum wollten wir heute dort essen gehen. Wir liefen also den Kilometer dorthin und entschieden uns spontan für das „Jackey Cafe“. Dort gab es ein leckeres Mittagsspecial und wir nahmen beide „Chicken Szechuan“. Mjam mjam! Als Dessert gab es ein Red Velvet Cupcake :).

Nun wurde es Zeit für das zweite Museum, welches wir laut Tripadvisor nicht verpassen durften. Das Newseum. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Museum, wo es um das Thema Journalismus geht. Es besitzt ganze 7 Stockwerke und die Highlights sind die Berliner Mauer und die Fundstücke des World Trade Centers. Es ging in der Ausstellung um Fotographie, den Tod von John F. Kennedy und wie sich die Nachricht verbreitet hat, um Zensur, um Presse- und Redefreiheit, um neue Medien wie Twitter/Facebook, Kriegsberichterstattung und natürlich die Entstehung des Journalismus. Wir haben das ganze in 3 Stunden gemacht. Es war richtig spannend und zum Teil aber auch traurig! Der Höhepunkt war für mich die Spitze des World Trade Centers, welches dort ausgestellt wurde.

Es war 17.00 Uhr und wir wollten noch unbedingt Alexandria anschauen, welches in der nähe des Hotels lag. Alexandria ist ein Vorort und besitzt eine schöne Altstadt mit vielen Läden und Restaurants. Wir machten uns also dorthin auf und nahmen den Kostenlosen Shuttlebus ans Ende bzw. Anfang der Altstadt. Von dort aus schlenderten wir der Strasse entlang, bis wir am „Murphy’s Grand Irish Pub“ vorbeikamen. Wir wollten nämlich dort Nachtessen. Einmal drinnen und bereits war zwei Smithwicks auf dem Tisch und Ribs All You Can Eat bestellt :).

September 17, 2013

15.09.2013 – Sightseeing in Washington, D.C.

15.09.2013 – Sightseeing in Washington, D.C.

Heute war unser erster Tag in Washington DC und was macht man da? Natürlich möglichst viele Sehenswürdigkeiten abklappern :). Das Wetter spielte super mit und als wir aufwachten, schien die Sonne und es war angenehme 25 Grad. Genau das perfekte Wetter um die Stadt zu Fuss zu erkunden! Schon mal vorweg: Wir sind insgesamt fast 10 Kilometer gelaufen :). Hier mal unsere grobe Route:

Bildschirmfoto 2013-09-16 um 9.03.53 PM

Nach dem Morgenessen, das in der Motelübernachtung inbegriffen war, machten wir uns auf zur Union Station. Union Station ist der Hauptbahnhof der Stadt Washington und liegt in der Nähe des Kapitols. Um per Metro dorthin zu gelangen, mussten wir uns zuerst mit den Fahrkartenautomaten auseinandersetzen. Die wirken riesig, sind aber aus dem letzten Jahrhundert ;). Schlussendlich haben wir anstatt Einzelfahrten, eine Tageskarte für 14 Dollar gekauft (was sich auch gelohnt hat). Diese konnte man sogar an dem alten Automaten mit der Kreditkarte zahlen. Nach der langen fahrt zur Union Station, bat sich ein grandioser Anblick des Bahnhofs. Aber auch schon die Metrostation im Bahnhof war speziell gestaltet und beleuchtet, echt cool! Einen Katzensprung davon entfernt lag das bekannte Kapitol. Viele Leute verwechseln dies mit dem Weissen Haus, aber das Kapitol ist nicht die Residenz des Präsidenten, sondern dort ist der Sitz des Kongresses. Man musste nur durch einen Park laufen, indem es von Eichhörnchen gewimmelt hat, und schon sah man die Kuppel des Kapitols in den Himmel ragen. Wir liefen als schnurstracks zu der Kuppel und entschieden hinten rum zu gehen, was sich schlussendlich als Vorderseite offenbarte :). Das Haus, aus dem ganz USA (und auch andere Länder auf dieser Erde) regiert werden, mal so zu sehen, war einfach genial. Auch war es touristisch gar nicht so überlaufen. Wir bahnten uns unseren Weg um das Kapitol und liefen dann Richtung Washington Monument. Schon von der Ferne sah es ein bisschen komisch aus, denn es war eingehüllt und wurde renoviert. Egal, es gab ja sonst noch viel zu sehen. Als wir in der Mitte des Parks ankamen, tauchten etliche Foodtrucks auf. Die Vielfalt und Auswahl war enorm! Da es bereits Mittagszeit war, genehmigte ich mir einen Lamm-Gyro. Nach dieser Stärkung, wollten wir dem Präsidenten mal näher kommen und sein zu Hause besuchen: Das Weisse Haus. Durch einen Zaun konnte man in der Ferne das Weisse Haus erkennen. Sieht vielleicht gross auf dem Foto aus, aber das nennt man „Zoom“ :). Es ging dann aber recht schnell weiter und als nächstes Stand folgendes auf dem Plan:

Als Abschluss liefen wir über die Arlington Memorial Bridge zu der Metrostation, die uns zurück ins Zentrum und zum „Smithsonian’s National Air and Space Museum“ brachte. Zu unserem erstaunen war der Eintritt kostenlos. Das Museum war zweistöckig und zeigte den Anfang der Fliegerei, Navigation, erster und zweiter Weltkrieg, Rekordversuche in der Fliegerei, aber auch Raketen, Drohnen, Raumkapseln und Nasa Missionen. Die Zeit um das Ganze anzuschauen hat leider nicht gereicht, aber es gibt ja noch den morgigen Tag :).

Es wurde langsam Zeit um etwas zu essen und hier hatten wir wiedermal Tripadvisor genutzt. Dieser zeigte uns eine Brauerei an, die auch super Nachtessen serviert. Es war zu Fuss zu erreichen (1 Kilometer), also machten wir uns auf zum Restaurant. Wir liefen Richtung Downtown und an zig ansehnlichen Gebäuden vorbei. Plötzlich war der Starbucks und der Subway chinesisch angeschrieben und wir standen vor einem riesigen Tor! Das war wohl Chinatown :D. Einige Strassen weiter, erreichten wir die Brauerei. Wir gönnten uns dort je einen Hamburger mit Swiss Cheese und Bacon und machten uns danach auf den Nachhauseweg.

Uff, das war ein richtig anstrengender Tag! Morgen geht’s weiter in Washington DC….

September 16, 2013

14.09.2013 – Ab in den (kühleren) Norden

14.09.2013 – Ab in den (kühleren) Norden

Der heutige Tag war dem Reisen gewidmet, also gibt es nicht allzuviel zu Erzählen. Unsere heutige und auch letzte Flugdestination in der USA lautet Washington, D.C.

Es ging wieder ziemlich früh am Morgen los, da der Flieger um 10.50 Uhr losflog. Nach dem Aufstehen, mussten wir zuerst unseren geliebten Mietwagen zurückgeben. Bevor das erledigt werden konnte, musste er noch vollgetankt werden. Der Weg zum Rental Car Center war eine Sache von 10 Minuten und auch das Abgeben hat wunderbar geklappt. Mit dem MIA Mover ging’s zum Flughafengebäude, wo wir eincheckten und uns zum Gate begaben. Ich habe praktisch den ganzen Flug (2.5 Stunden) durchgepennt und bin kurz vor der Landung wieder aufgewacht :).

In Washington DC angekommen und dem fassen des Gepäckes, schleppten wir uns durch die Haupthalle zu der Metrostation. Ein grosses Schild prangerte am Eingang „Reagan National Airport & Crystal City are closed this weekend due to scheduled rebuilding.“. Wir folgten einfach den Pfeilen und wurden schlussendlich in einen kostenlosen Shuttlebus gelotst. Die Busfahrt an sich, war auch sehr amüsant. Schlussendlich navigierten zwei Schweizer – ja wir zwei – die Busfahrerin zu der richtigen Strasse. Sie hatte, trotz ihrer ausgedruckten Route, die Kreuzung verpasst und fuhr einfach mal weiter. Nachdem wir dann die Station erreicht hatten, stiegen wir in einen zweiten Bus um, der uns in die nähe des Hotels brachte. Die fahrt war super anstrengend und dauerte locker 45 Minuten. Am Ziel angekommen, verliefen wir uns mit unseren schweren Koffern noch einmal und fanden dennoch nach einem längeren Fussmarsch unser Hotel. Uff, die Reise war echt anstrengend! Obwohl es erst 15.00 Uhr war, blieben wir im Hotel und entspannten ein bisschen.

Am Abend suchten wir in der Umgebung was günstiges zu Essen. Im Internet und schon bereits beim vorbeilaufen ist uns das „Win Buffet“ aufgefallen. Es ist ein asiatische Buffet, bei dem man für 13 Dollar essen konnte. Wir liefen also dorthin und bezahlten den „Eintritt“. Es war nicht gerade schlecht, aber auch nicht überragend :). Unseren Hunger hat es jedenfalls gestillt und nebst Seafood/Fisch, gab es Fleisch und Pizza/Fries/Chicken Nuggets. Sehr asiatisch ;).

Auf dem Nachhauseweg spürten wir dann den kühleren Norden. Wir waren natürlich immer noch mit Shorts und T-Shirt unterwegs, was hier am Abend wohl eher unpassend ist, brrrrrrr!!! Zum Glück war das Hotelzimmer schön warm :).

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