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September 22, 2013

20.09.2013 – Jersey Shore, yeah buddy!

20.09.2013 – Jersey Shore, yeah buddy!

Es ist bereits der zweitletzte Tag und unser Roadtrip führte uns heute nach Seaside Heights und schlussendlich nach New York.

Seaside Heights ist wie Atlantic City ein Ausflugsziel der Ostküstler, da es relativ nahe an New York (2 Stunden) liegt. Bekannt wurde der Ort aber vor Allem durch die Sendung „Jersey Shore“. Da wir sowieso dort vorbei fahren mussten, planten wir dort einen Halt einzulegen, um uns das mal in Live anzuschauen :). Nach dem Morgenessen fuhren wir los und bereits nach einer Stunde erreichten wir die Shore. Wir fuhren am Jersey Shore House (dort wo die Bewohner der Serie hausten) vorbei und parkierten gleich dahinter auf einem öffentlichen Parkplatz. Es kostete 2 Dollar die Stunde, also liess ich 4 Dollar von meiner Kreditkarte abbuchen.

Als erstes liefen wir am Shore House vorbei. So wie es aussieht, kann damit immer noch Geld verdient. Es steht jedenfalls jemand vor dem Haus mit T-Shirts und bietet Touren durch das Haus an. Wir liefen dann an den Boardwalk und dem dazugehörigen Shore Store. Dort haben die Bewohner dieser Realitysendung gearbeitet. Wir schauten uns kurz darin um, um dann den Boardwalk ganz hinunter zu gehen. Einige Tage zuvor hörten wir in den News, dass ein Teil verbrannt sei. Wie sich herausstellte, war der unterste Teil abgebrannt und der Rest war immer noch von Hurricane Katrina beschädigt. Einige Stände und der Freizeitpark selbst, waren geschlossen oder waren am renovieren. Wir liefen also bis zum abgebrannten Teil und schossen ein paar Fotos. Wow, das Areal wo das Feuer gewütet hat, war wirklich unvorstellbar gross! Auf dem Rückweg schauten wir noch in paar Läden rein und sahen unglaubliche „Souveniers“. Zum Beispiel konnte man Krebse kaufen, die in angemalten Schneckenhäuschen hausten. Oder beim Essensstand konnte man in Öl frittierte Oreos kaufen. Zweiteres haben wir getan :) und es war richtig lecker!

Nach diesem kleinen Ausflug, machten wir uns auf den Weg nach New York, genauer gesagt ging es nach in den Nordwesten (Rochelle). Die Stadt selbst haben wir bereits in früheren Reisen gesehen und mit dem Auto auf Manhattan zu fahren wäre eh keine gute Idee. Nach 2 Stunden und dem ersten richtigen Stauerlebnis in den USA, erreichten wir erschöpft das Hotel „Ramada Inn“. Wir checkten ein und ruhten erst mal aus.

Nach einer kleinen Pause, war bereits der Abend eingebrochen und wir beschlossen, in die benachbarte Mall (Garden State Plaza Mall) zu gehen. Diese war richtig gross, besass ein Foodcourt und sogar ein Kinoplex. Ich ass dort ein leckeres Chicken Terriaky mit Reis und Gemüse. Danach hatten wir spontan Lust auf einen Kinofilm. Heute kam zufällig „The Prisoners“ raus. Wir hatten den Trailer schon etliche male im TV gesehen und darum fiel die Entscheidung sehr leicht. Tickets an einem Automaten mit der Kreditkarte gekauft und los geht’s! Fazit: Es waren spannende 2.5 Stunden :). Wobei ich die Story oder den Schluss nicht gerade berauschend fand.

September 21, 2013

19.09.2013 – Las Vegas?! Nein, Atlantic City!

19.09.2013 – Las Vegas?! Nein, Atlantic City!

Heute ging unser Ostküstentrip mit unserem Mietwagen weiter nach Atlantic City. Die Stadt selbst liegt nur 100 Kilometer von Philadelphia entfernt und wir fuhren nach dem Morgenessen etwa eine Stunde.

Schon von weitem sah man die Skyline. Mehrere Casinos mit ihren Hotels türmten sich an der Küste New Jerseys auf.  1976 wurde das Glücksspiel in Atlantic City legalisiert und nebst Las Vegas, dürfen hier offiziell Casinos stehen und betrieben werden. Wir näherten uns der Stadt und suchten unser Motel. Diesesmal haben wir uns fürs „Howard Johnson Inn“ entschieden. Wir waren wieder etwas zu früh angekommen um einzuchecken, aber der nette Herr am Empfang gab uns dennoch schon ein Zimmer. Für die USA etwas ungewöhnlich, zahlte man hier für alle Parkplätze, sogar für die in den Casinos! Auch hier im Motel waren die Parkplätze streng überwacht und für den Rückspiegel bekamen wir darum ein Zettel zum hinhängen. Wir bezogen das Zimmer und machten uns bereit für eine Nachmittagserkundungstour.

Wir wollten auf jedenfall den bekannten Boardwalk hinauf und hinab schlendern und evtl. in ein oder zwei Casinos reinschnuppern. Zuerst aber, wurde unser Hunger gestillt. Gleich ums Eck, gab es ein malaysisches Restaurant „New Melaka“. Als halb Malaysier musste ich sofort dorthin! Natürlich waren aber auch die Bewertungen im Internet 1A. Kaum angekommen, studierten wir die Karte(n). Ich kannte mich in der Malaysischen Küche schon ein bisschen aus und beriet Andrea ein wenig. Schlussendlich nahmen wir je als Vorspeise Roti Canai (Fladenbrot mit Curry) und als Hauptspeise gabs für Andrea Satayspiesse und für mich Nasi Lemak. Mhhhhhhh… erinnert mich immer an Kuala Lumpur!

Nun wollten wir den Boardwalk, die bekannteste „Attraktion“ in Atlantic Citys, begehen. An dem Boardwalk selbst, waren auch alle Stände, Casinos und Hotels angesiedelt. Wir liefen also in ca. 5 Minuten an den Strand und hier ergab sich eine wunderbare Ansicht von Nord Atlantic City. Wir liefen ganz ans Meer und fotografierten mit grossem Risiko, nass zu werden, die Möwen ab. Diese pickten an den kleinen Muscheln, die in der Ebbe an der freien Luft lagen. Wir gingen dann auf dem Boardwalk selbst bis zum nördlichsten Spitz, wo das Casino „Revel“ war. Der Plan war, in das Hotelgebäude zu gehen, den Lift zu benutzen und in den obersten Stock zu fahren. Dieser Plan ging dann auch ganz gut auf. Das Resultat ist diese Foto hier :). Um rauszugehen, musste man als Besucher natürlich nochmals durch das Casino laufen. Es war alles in rot gehalten und die Dekoration war sehr ausgeflippt!

Danach schlenderten wir den ganzen Boardwalk hinab. Die Stände wiederholten sich im 100 Meter Abstand, also gibt es hier nichts spezielles zu berichten :). Den Abend verbrachten wir total K.O. im Hotelzimmer, mit Takeaway vom Restaurant „New Malaka“ :D.

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