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Oktober 18, 2013

Erstes Video fertig: USA – Las Vegas / Miami

Erstes Video fertig: USA – Las Vegas / Miami

Das Ergebnis des ersten Filmes gibts nun zu sehen!

Das Video enthät Ausschnitte aus unserem Start in Schlieren (Schweiz), Las Vegas und Miami. Im nächsten Film gibts dann mehr von Key West und den Städten (Washington DC, Baltimore und Philadelphia), die wir besucht haben. Also viel Spass beim anschauen!

September 15, 2013

13.09.2013 – Zurück nach Miami

13.09.2013 – Zurück nach Miami

*Sniff* sobald man sich in einen Ort verliebt hat, muss man wieder davonziehen. Das galt auch für Key West. Heute mussten wir zurück nach Miami düsen, um für den morgigen Flug nach Washington DC parat zu sein.

Nach dem, fast schon eingespielten, Packen mussten wir als aller erstes die Fahrräder returnieren. Vorbei am Hoteleigenen Schildkrötengehege, kam man an die openair Vermietungszentrale. Ob der bei Regen und Gewitter auch draussen steht? Wir gaben die Bikes samt Schloss, Lichter und Schlüssel ab und liefen danach in die Hotel Lobby. Auch dort war alles schnell geregelt und beim hinauslaufen sagten wir noch Lex, dem Hotelpapagei noch tschüss! Das Hotel war echt super! Wir packten unsere Koffer in den Kofferraum und fuhren los.

Bye Bye Key West, Bye Bye Island Bay Resort! Ein letzter Blick zurück und los ging’s…

Das Wetter meinte es wieder mal lustig mit uns. Wenn wir Key West erkunden wollen, dann ist es bewölkt und grau, aber wenn wir wieder nach Miami fahren müssen, scheint die Sonne wieder. Na super! Wenigstens eine schöne Aussicht bei der recht eintönigen fahrt auf der 200 Kilometer langen Highway 5. Nach einem kurzen Mittagsstop im Publix und eine Kaffeestop beim Starbucks, kamen wir endlich im Days Inn in der nähe des Flughafens an. Zimmer 303 wurde uns zugeteilt und wir machten uns mal ein Bild davon. Im Vergleich zum vorherigen Hotel, war das natürlich nichts ;), aber zum Schlafen reichts!

Langsam bekamen wir Hunger und mit Hilfe des Internets war schnell was in der Umgebung gefunden. Wir fuhren hin und dort war rein gar nichts :). Eigentlich hätten 4 Foodtrucks auf einem Parkplatz sein sollen. Laut Internet wäre es auch sehr populär und darum müsse man für das essen 30 bis 40 Minuten einplanen. Aber der Parkplatz war leer. Eventuell habe ich mich am Datum vertan? Naja, da Andrea noch einiges im BestBuy kaufen musste, fuhren wir dorthin. Herausgelaufen ist er mit dem Nexus 7 und 4 Stück von Google’s Chromecast. Nach einer weiteren kurzen fahrt, erreichten wir das Outback Steakhouse. Es sah von Aussen schon ziemlich gut besucht aus und nachdem ich wegen der Wartezeit nachgefragt habe, gab die Dame als Antwort: „50 to 60 minutes“. Huch! Das war uns doch zu viel und suchten auf dem Areal eine Alternative. Aus reiner Neugier (nicht wegen dem Hunger) machten wir einen kurzen besuch im PetSmart, einer Tierhandlung. Zufällig entdeckte ich dort Fische, die in einzelnen Behälter verkauft wurden. Als ich genauer hinschaute, sah ich einen Fisch der sich der sich wohl umbringen wollte. Andrea gab ihm aber einen schupfer und siehe da, er zappelte noch! Wir haben ihn nach langem hin und her wieder ins Gefäss buxieren können :). Einen Fisch in den Ferien gerettet, das ist doch mal was ;).

Weiter ging es dann auf unserer Essensuche. Schliesslich landeten wir im „La Fogata BBQ“. Schon beim reinlaufen hörte man kaum englische Gespräche. Die Dame begrüsste und auf spanisch und sagte auch irgendwas auf spanisch. Wir haben natürlich gar nichts verstanden und hockten uns einfach mal ans Fenster. Sie kam für die Bestellung vorbei und stellte in einem einminütigen Vortrag ihre Spezialitäten vor und auch das natürlich auf Spanisch. Wir hatten null verstanden und mussten uns das lachen verkneifen. Zum Glück haben wir bereits draussen nachgeschaut auf was wir Lust hatten und bestellen dies auf English und mit dem Finger zeigend auf das gewollte in der Karte :). Schliesslich bekam ich meine Fajitas mit Shrimps & Chicken und Andrea sein (mini) Caesar Salad. Nach diesem leckerem Essen machten wir uns auf den Nachhauseweg. Morgen geht’s wieder früh aus den Federn und los nach Washington DC.

September 7, 2013

05.09.2013 – Hoover Dam & Bye Bye LV

05.09.2013 – Hoover Dam & Bye Bye LV

Nach vier Übernachtungen im Stratosphere Hotel ging unsere Zeit in Las Vegas langsam zu Ende. Wir mussten heute auschecken und das musste bis um 11.00 Uhr erledigt sein. Um 10.00 Uhr läutete der Wecker und das Grosse Packen ging los. Durch unsere Shoppingexzesse kam einiges zusammen. Plötzlich war mein Koffer vollbepackt! Nach ca. 45 Minuten waren wir mit Allem fertig, also fehlte nur noch das eigentliche auschecken. Dies konnte man hier per Fernbedienung erledigen. Ja du hast richtig gelesen, per Fernbedienung am Fernseher :). Das Ganze ging 30 Sekunden und schon war alles erledigt. Wow, kein Anstehen an der Rezeption, kein Unterschreiben, nur einige Klicke und bereits war man ausgecheckt.

Um Las Vegas noch abzurunden entschieden wir uns den nahegelegenen Hoover Dam zu besuchen. Dieser staut den Lake Mead und ist z.B. aus dem Film Transformers bekannt. Zudem generiert dieser viel Strom für Las Vegas. Vorbei an der Kleinstadt „Boulder City“, erreichten wir nach 40 minütiger Fahrt den Hoover Dam. Um diesen zu besichtigen fuhr man in ein Parkhaus. Die nette Dame am Eingang verlangte 7 Dollar und schon konnte man darin frei parkieren. Beim aussteigen erdrückte die Hitze einen sofort, obwohl man noch im schattigen Parkhaus war. Der Lift brachte und zum EG und wir machten die erste Schritte in der prallen Sonne. Uff, war das heiss!

Zusammen mit vielen anderen Touristen betraten wir das Hoover Dam Areal. Es ging vorbei an der Statue, dem Hoover Dam Logo, den Ansaugtürmen zu der Mitte des Dammes. Dieser ist zugleich die Bundestaatengrenze von Nevada und Arizona, welches sich in zwei verschiedenen Zeitzonen befindet. Nach dem kurzen Ausflug nach Arizona, liefen wir relativ schnell zum Auto zurück. Schon leicht durchnässt kamen wir im Parkhaus an, stiegen ins Auto und liessen die Klimaanlage auf Maximum laufen! Was für eine geniale Erfindung!

Das nächste Ziel war der H&M in der Town Square Mall, wo wir bereits einen Kinofilm geschaut haben. Wir mussten noch ein paar Besorgungen machen und ich bin mit Boxershorts, einem Tanktop und 2 Pullovern aus dem Laden gelaufen. Nach dem kurzen Besuch im H&M begaben wir uns ins „The Coffee Bean“. Mehr oder weniger ist das eine Kopie von Starbucks :). Dort verbrachten wir fast 3 Stunden, um noch den Blogpost online zu stellen und den Miami Trip genauer zu planen.

Es dunkelte langsam ein und mein Magen fing langsam an zu knurren. Gestillt wurde dieser im In’n’Out Burger in der nähe des Flughafens. Die Karte des Restaurants ist zwar klein, aber oho! Es gibt lediglich den Hamburger, den Cheeseburger und den Doubledouble (doppelter Cheeseburger). Ich habe ein Cheeseburger Menu genommen und Andrea hat sich einen Burger gegönnt. Das spezielle bzw. der Grundsatz der Kette ist, das alles frisch ist und auch frisch in der Küche gemacht wird. Es wurde also nie irgendwas gefroren. Die Patties werden vor Ort geformt und gegrillt. Die Kartoffeln werden geschnitten um Pommes-Frittes daraus zu machen um danach sofort frittiert zu werden. Mjam!

Unser Abflugzeitpunkt kam immer näher und näher, darum mussten wir auch langsam unser Nissan Baby bei der Autovermietung abgeben. Diese erwartet einen vollen Tank, also gingen wir als aller Erstes zu einer Chevron Tankstelle. Nach etlichen versuchen, mit der Kreditkarte an der Säule zu tanken, sprach die Tanksäule plötzlich zu uns: „Come in! Come in!“. Huch, man kann mit europäischen Kreditkarten wohl nur drinnen bezahlen. Andrea hat das Ganze drinnen geklärt und ich konne lostanken. Den ganzen Tank zu füllen hat schlussendlich um die 30 Dollar gekostet und weiter ging es zum Fox Rental Car Parkplatz. Wir erledigten den Papierkram dort schnell und hatten sonst keine weiteren Probleme beim abgeben des Mietwagens.

Der Rest ist nicht wirklich erzählenswert, ausser das man sogar noch am Gate selbst sein Geld verzocken konnte :).  Um 23.20 Uhr flogen wir los nach Miami. Here we come!

September 5, 2013

04.09.2013 – Las Vegas aus der Luft

04.09.2013 – Las Vegas aus der Luft

*Ziiirp Ziiiirp Ziiirp* mein iPhonewecker mit Grillenton zirpte heute um 06.30 Uhr los! So früh werde ich wohl die ganzen Ferien nicht mehr aufstehen, aber heute mache ich endlich mal was, was ich eigentlich schon lange mal machen wollte: Skydiven! Ich hüpfte schnell unter die Dusche und nahm im Bad (um den noch schlafenden Andrea im Bett nicht zu nerven) mein Frühstück zu mir. Es bestand aus dem Abendessen vom gestrigen Chinatown besuch, mhhhh lecker :). Eine 30 minütige Fahrt nach Boulder City lag vor mir, eine idyllische Kleinstadt in der nähe des Hoover Damms. Dort angekommen, gab es bereits Strassenschilder die mich zum kleinen Flugplatz lotzten.

Dort angekommen sah ich schon die Busse des Skydivingunternehmens. Ich begab mich in das Büro , wo bereits andere Leute anwesend waren. Schnell bekam ich einige Unterlagen und wir mussten uns in ein Zimmer setzen um den Vertrag durchzulesen und zu unterschreiben. Ein bisschen mulmig wurde mir schon :), denn quer über den Vertrag prangte ein Wort „DANGER!“. Dazu kam noch, das die Sterblichkeitsrate ausgerechnet wurde und man durch die Unterschrift beinahe seine Seele verkauft. Man darf den Anbieter nicht anklagen, wenn etwas passiert ist man selbst schuld etc pp. Aber ich glaube in Amerika muss man sich so als Unternehmen absichern, sonst kann man auch, wie eine Dame aus der USA, McDonalds wegen dem zu heissen Kaffee anklagen. Natürlich unterschrieb ich das Ding. Meine 3 Mitspringer und ich wurden danach die 2 Posen im Skydiven eingetrichtert. Wichtig ist einfach, dass man wie eine gekrümmte Banane den Rücken durchdrückt und mit dem Kopf hinauf schaut. Nachdem jeder diese Posen vorgezeigt hat ging es los in den Hangar die Jumpsuits und die Gurte anziehen. Voll ausgerüstet ging es relativ schnell nach draussen, wo wir ein kleines Flugzeug bestiegen. 6 Springerpaare sassen nun in dem kleinen Teil im Flugzeug und sofort fing es an zu der Startbahn zu rollen und abzuheben.

Wow was für ein Gefühl! Nur schon der Flug zum eigentlichen Sprung war genial. Fliegen ist doch einfach schön :). Nach ca 15 Minuten erreichten wir bald die Absprunghöhe. Ich konnte Las Vegas sehen, den Strip, Las Vegas Downtown, Boulder City, Lake Mead und den Hoover Dam. Was für eine Aussicht! Eine durchsage des Piloten drang durch das Flugzeug. Es war Zeit die Türe zu öffnen. Ich war mit meinem Instruktor ganz hinten, das heisst ich konnte beobachten wie die anderen Sprangen. Der Wind peitschte durch das Flugzeug und es wurde recht kühl. Wir waren ja auch 4500 Meter hoch! Fast im sekundentakt sprangen die Zweiergespanne vor mir ins nichts und schon waren wir an der Reihe. Brille an… an den Rand des Ausgangs hocken und schon gings los, freier Fall! Irgendwie realisiert man das gar nicht so, jedenfalls nicht beim ersten Sprung. Das Gefühl war unbeschreiblich und ich würde das Erlebnis jedem weiterempfehlen!
Schon früher als ich dachte, öffnete der Fallschirm und wir segelten Richtung Flugplatz. Ich durfte als Gleitschirmler sogar die Zügel in die Hand nehmen und einige Spiralen fliegen. Leider hat der Fallschirm nicht gerade die besten Gleiteigenschaften und darum waren wir nach wenigen Minuten am Boden. Wow! Die Landung war Sanft und ich begab mich wieder ins Büro um auf die Aufnahmen zu warten, die auf eine DVD gebrannt wurden. In dieser Zeit konnte ich nochmals meinen Adrenalinspiegel sinken lassen und auf das Erlebte zurückblicken. Nach ca 10 Minuten bekam ich die DVD und ich fuhr los Richtung Hotel.

Nach einem kurzen Austausch per SMS mit Andrea, machte ich eine Routenänderung zu der Mall „Las Vegas Premium Outlets North“. Wir trafen uns dort und machten dort einige letzte Besorgungen für unseren Kleiderschrank. Um 13.30 Uhr stattete ich noch einen kleinen Besuch im Subway ab und gönnte mir ein leckeres Avocado/Turkey/Bacon Sandwich, lecker! Den restlichen Nachmittag wollte ich eigentlich am Hotelpool mit Schlafen und Baden überbrücken, aber nach 30 minütigem Aufenthalt wurde das ganze Areal evakuiert :). Gewittergefahr, super. Also begab ich mich ins Hotelzimmer. Auf dem Weg dorthin kam mir noch Andrea in Badehosen entgegen, dem ich gleich die gute News übermitteln konnte. Ich holte noch ein bisschen den fehlenden Schlaf von heute Morgen nach und gegen 18.30 Uhr fuhren wir los ins Hooters.

Was nimmt man im Hooters? Natürlich die weltbekannten Wings. Ich entschied mich für scharfe Version „3 Miles Island“ und Andrea für „Medium“. Zum trinken gab es bei mir wie gewohnt ein Coke und Andrea entschied sich für seine erstes Bier in den USA: Ein Bud Light :P. Wir verschlangen die Wings in nullkommanix, wobei meine Zunge und Lippen fast in Flammen aufgingen :). Gestärkt waren wir nun für unseren Erkundungstrip des Strips bereit.

Wir starteten im MGM Grand und bahnten unseren Weg zum New York New York. Schon dort machten wir einen kleinen Halt in einem Irish Pub, das ich noch von der letzten Reise kannte. Ich genehmigte mir ein Guiness und Andrea ein Magners. Das New York New York sieht von Aussen recht speziell aus. Es zeigt die Skyline von New York inkl. Freiheitsstatue, crazy! Nach dem Zwischentrunk und guter irischer Livemusik zockte Andrea an der Ghostbuster Slotmachine und gewann Prompt 13 Dollar. Wir zogen danach weiter, vorbei an Monte Carlo, Aria, Planet Hollywood, Bellagio (und sein Springbrunnen), Paris, Caesars Palace, Flamingo, The Mirage, The Venetian bis zum Treasure Island Hotel. Dort nahmen wir ein Taxi zum New York New York zurück, wo wir 12 Dollar zahlten und uns zum MGM Grand in unser Mietauto begaben.

Morgen müssen wir bereits auschecken und am Abend gehts weiter nach Miami. Gute Nacht!

September 4, 2013

03.09.2013 – Las Vegas Downtown

03.09.2013 – Las Vegas Downtown

Auch heute läutete der Wecker wieder früh morgens um 08.00 Uhr. Ohne ein Ziel vor Augen stürzten wir uns in einen neuen Tag in Las Vegas…
…bevor dies aber losgehen konnte, schrieb Andrea an seinem Blogpost vom Vortag. Irgendwann bin ich halt nochmals eingeschlafen und so gegen 10 Uhr ging es dann wirklich los!

Ich fuhr Richtung Westen, da es dort laut meiner App auf dem iPhone viele Shops und Restaurants gibt. Wir kamen an etlichen Fastfood Restaurants vorbei, bis am Horizont ein IHOP auftauchte. Es ist ein 24h Diner bei dem es auch gutes und günstiges Morgenessen gibt. Ich habe mich wieder für ein klassisches amerikanisches Morgenessen mit Kaffe entschieden, dieses mal aber mit Vollkorntoast anstatt Pancakes. Andrea bestellte sich eine Omelette die mit viel Käse serviert wurde :) und dazu gab es bei ihm heute die Pancakes. Schnell vertilgten wir unseren Brunch, der uns bis am Abend sättigen wird und wir verliessen das Diner Richtung Starbucks.

Dort angekommen habe ich mich über die Restaurants informiert, die wir bereits vor den Ferien aufgeschrieben haben. Dazu plante ich für den morgigen Tag noch meinen Skydive (Wohoooooo! Kostet hier nur $199) und zu guter Letzt schaute ich noch nach wo sich der nächste Wallmart und das nächste Einkaufshaus befindet. Währenddessen schrieb sich Andrea die Finger wund und der Blogpost vom zweiten Tag wurde veröffentlich.

Nach geschätzten eineinhalb Stunden verliessen wir den Starbucks um gleich ums Eck dem Wallmart einen Besuch abzustatten. Für mich ist dieser Laden jedes Mal ein Erlebnis. Er ist einfach riesig und es gibt einfach alles von Autoersatzteilen, über Obst, Tiefkühlware, Getränke, Waffen, Fahrräder, Pflanzen, Medikamente, Kleider, Möbel, elektronische Geräte, Campingartikel und frisches warmes Essen. Nach dem Besuch im Wallmart fuhren wir in den Meadows Mall. Primär mussten wir Socken kaufen :), aber die Mall lud auch zum schlendern ein und wir spazierten das ganze Ding mal durch. Ausser den geplanten Socken, landete nichts spontanes in der Einkaufstasche.

Die nächste Destination war der grösste Giftshop von Las Vegas. 99% dort drinnen ist nicht zu gebrauchen und auch visuell nicht gerade berauschend. Wer nimmt noch ein kitschiges T-Shirt von seinem Ferienort nach Hause? Oder einen Schlüsselanhänger? Aaaaaaaber es gibt einige spezielle und einzigartige Dinge, wie die Speck-Zahnpasta, gebrauchte original Kartendecks von den bekannten Las Vegas Strip Casinos und lustige Stempel/Post-It Zettel. Letzteres haben wir uns für unseren Arbeitsplatz in der Namics gegönnt :).

Da die Sonne immer noch auf Las Vegas brannte und es erst 16.00 Uhr war, mussten wir noch irgendwie die Zeit bis zu unserem Abendessen überbrücken. Besser als im kostenlosen Fitnessstudio des Hotels und auf dem Pooldeck (8. Stock) gehts nicht. Nach einem intensiven einstündigen Workout (fürs Gewissen ;)), liessen wir die Seele am Poolrand baumeln und genossen die letzten Sonnenstrahlen vor dem Sonnenuntergang. Der Magen fing dann aber schon bald an zu knurren…

Heute Abend haben wir uns entschieden chinesisch essen zu gehen. Auf der Bewertungsplattform Yelp.com hatte „Pho Kim Long“ eine gute und vor allem sehr viele Bewertungen, also war dies unser neues Ziel. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir das Chinatown von Las Vegas. Alles war chinesisch beschriftet und leuchtete fast wie der LV Strip. Schnell war das Restaurant an der Hauptstrasse gefunden und wir hockten uns an einen Tisch. Am Eingang begrüssten uns Fische im Aquarium und auch sonst war das Restaurant sehr schön eingerichtet. Nach erhalt der Karte ging das grosse Rätselraten los. Was sind das genau für Gerichte und was sollen wir bestellen? Es hatte manchmal ein Bild des Gerichts, aber meist stand nur ein kryptischer Name und eine kurze Übersetzung auf Englisch.
Nach einigem hin und her entschieden wir uns zusammen für die Vorspeise Goi Cuon, eine vietnamesische Frühlingsrolle die man in Erdnusssosse tunken kann, mhhhhhhh, lecker! Schon nach kurzer kam mein bestelltes Com Ga Hoac Bo Xao Tuong Den (Gedünstetes Rindfleisch mit Blackbeans Sauce und Reis) und Andreas Udon (Dicke Nudeln mit Geflügelfleisch). Natürlich konnte ich bei so einer Portionsgrösse nicht alles verschlingen, also bekam ich am Schluss noch ein Doggybag (Styroporschachtel) um den Rest einzutüten und mitzunehmen. Eigentlich genau super, da ich morgen für der Fallschirmsprung frühmorgens um 07.00 Uhr raus muss und noch ein Morgenessen brauche :).

Zufrieden, gesättigt und erfüllte verliessen wir das Restaurant und fuhren mit dem Auto Richtung Las Vegas Downtown. Wem das nichts sagt: Es ist der ältere Teil von Vegas wo alles begann und auch aus älteren Filmen bekannt ist. Auch dort gibt es einen Mini Strip (Freemont Street) mit einem ausgeflippten „LCD Dach“, viele Strassenkünstler und Casinos. Wir schlenderten einmal ganz hinauf und wieder hinab, schauten in einigen Casinos rein und gaben hier und da einen Dollar an Automaten aus.  Die Zeit verging wieder rasend und wir begaben uns wieder ins Hotel.

Erschöpft und Müde lag ich ins Bett und schrieb noch einen Teil des Reiseblogs, wobei meine Augen immer schwerer und schwerer wurden. Ich entschied mich schlussendlich für den Schlaf, da ich ja schon früh morgens um 06.30 Uhr aufstehen musste.

 

September 3, 2013

02.09.2013 – Der erster Tag in der Stadt der Glücksspiele

02.09.2013 – Der erster Tag in der Stadt der Glücksspiele

Der Tag startete schon super für mich, da ich bei einer Roulett Maschine mein 1$ Schein zu 10.50$ erspielte und somit mein Frühstucks Geld verdient hatte. Jeremy hatte leider nicht so viel Glück, aber der Tag wird kommen wo er auch das “grossen” Moooonnney gewinnt.

Nach dem “good morning gambling” machten wir uns mit unserem Nissan flizzer zu Dennys um unser erstes American-Breakfast zu gönnen. Kaum die Türe geöffnet, wurde man freundlich Begrüsst und zu einem Sitzplatz geführt um danach gleich schon zwischen Orangensaft oder “leckerem” Wasserkaffee zu entscheiden. Ich habe mich natürlich für Orangensaft entschieden, da ich der super Kaffe nicht so wirklich mag. Jeremy gönnte sich der Kaffee, wo er auch gleich mit Milch und Zucker lecker mischen musste.

Die Dennys Speisekarte wurde uns gleich in die Hand gedrückt und wir mussten uns durch den Dschungel der “gesunden” (sind ja im Urlaub) aber lecker aussehenden/klingenden Frühstück Menüs entscheiden. Ich gönnte mir das French Toast mit zwei sunny side up Eier und Würstchen und Bacon. Jeremy entschied sich für den Dennys Legobaukasten und stellte sich sein eigenes Teller zusammen wo aus folgenden Elementen bestand: Pancakes, “Rösti”, auch zwei sunny side up Eier und Bacon.

Neben dem Frühstück haben wir uns in das halb funktionierende und langsame Internet eingewählt um den letzten Blogpost zu veröffentlichen, paar anderen Sachen für den Tag nachzuschauen und natürlich der Internet “sucht :)” nachzugehen.

Als nächstes stand Shopping, in einem für Amerikanischen Verhältnissen kleinen Einkaufszenter, auf dem Plan. Heute lies, zumindest ich, die Kreditkarte glühen und gönnte mir Tees, Pullover, Hosen (sogar zwei für meine Schwester (good brother andrea)) und ein paar Schuhe damit ich etwas zum anziehen habe.

Nach ca. 2,5 Stunden shoppen gönnte sich Jeremy(ich war noch voll vom Frühstück)sein erstes Subway Sandwich um sein Shopping-Hunger zu verbannen.

Wir teilten uns wieder und trafen und um 15:00 wieder um uns zu unserer nächsten Destination zu begeben. Durch die Amerikanischen Lockerheit mit Waffen, wollten wir auch mal mit grossen und exotischen Waffen einen Terroristen und ein Zombie über den Haufen schiessen. Bei der Shooting range „The Gun Store“ konnten wir von ca. 30 Waffen von 2. Weltkrieg bis zu Scharfschützen Gewehren und diversen Sturmgewehre bis zu diversen Pistolen auswählen. Jeremy gönnte sich 10 Schuss mit einer AK-47 um einen bösen Terroristen abzuknallen. Ich hingegen wollte zuerst ein Scharfschützengewehr nehmen, aber da es nur ca. 25m war, wäre es nicht so lustig gewesen. Daher nahm ich lieber eine FNH-SCAR und versuchte den hirnfressende Zombie über den Haufen zu knallen.

Lustig war, dass etwa 80% von den Personen im Warteraum Deutschsprachig war und wir uns schon fast wie in Little Germany in Las Vegas fühlten :).

Nach der guten Dosis Adrenalin, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel, um unsere Kleider auszuladen und uns auf den Weg zum Abendessen zu machen. Da wir leider kein “Free Wireless” im Hotel hatten, mussten wir zuerst zu einem McDonalds gehen um ein Restaurant für den grossen Hunger auszusuchen. Jeremy fand schnell ein Hotel/Casino, dass ein Preisgünstiges und gut bewertetes (Tripadvisor sein dank) All-You-Can-Eat Buffet servierte.

Beim Buffet konnten man alles mögliche Essen, von Kung Pao Chicken bis zu Meeresfrüchte oder Mexikanisch. Für jeden Geschmack gab es was, auch wenn es nur Dessert war :).

Da der Abend noch jung war, brauchten wir noch eine Aktivität vor dem Schlafen gehen, da niemand schon um 8 Uhr ins Bett geht. Spontan kam uns Kino in den Sinn und wir Cruisden zum nächsten Kino wo wir auch gleich feststellten, dass wir die Vorstellung von Kick Ass 2 um 15min verpasst hatten. Als alternative gab es nur noch Star Treck, welche leider erst 45min später anfing. Daher entschieden wir uns ein bisschen bei den nahgelegenen Läden herum zu schleich und das „Free Wireless“ zu geniessen um die Zeit tot zu kriegen.

Kaum hat der Film angefangen wurde ich schon müde und hab etwa 50% vom Film verschlafen und dadurch nicht viel mitbekommen. Aber das wo ich vom Film gesehen habe, sah zumindest vielversprechend aus :).

 

August 2, 2013

01.09.2013 – Trip nach Las Vegas

01.09.2013 – Trip nach Las Vegas

Heute ist es endlich so weit… die lang erwarteten Ferien fangen JETZT an!

Der Tag begann mit einem nervenden Wecker um 06.30 Uhr *gäääääähn*, denn es gab da noch einiges zu packen. Nach der morgendlichen Dusche und dem verstauen des Necessaires konnte es losgehen. Mein Handgepäck, das normalerweise aus einem Rucksack bestand, war dieses mal eine Migros Papier Einkaufstasche. Ich habe meinen Rucksack nicht mehr gefunden und werde mir warscheinlich in den Staaten sowieso einen neuen zu tun :).

Unser Zug fuhr um 07.49 Uhr, der uns sogar ohne Verspätung (z.B. Stellwerkstörung ;)) an den Flughafen Zürich brachte. Dort peilten wir sofort die Check-in Computer an, die uns schlussendlich im Stich liessen. Der Erste funktionierte gar nicht und der zweite Spuckte nach einem Versuch einzuchecken, einen komische Fehlernachricht aus und bat uns an den Check-in Schalter zu gehen. Super… das fängt ja schon sehr gut an!

Nach einer kurzen Zeit in der Warteschlange und dem beantworten der Sicherheitsfragen von American Airlines, konnten wir das Gepäck zusammen abgeben und erhielten unsere Boardingkarten. Langsam aber, wurde unsere Zeitplanung eng! Wir waren immer noch nicht im Flughafen selbst und Boarding war in 30 Minuten. Wir gaben unser bestes um dies aufzuholen. Als wir eigentlich verspätet am Gate ankamen, sahen wir, dass sie noch nicht angefangen haben zu boarden -.- Schlussendlich konnten wir zusätzlich noch 30 Minuten warten, bis wir in das Flugzeug steigen konnten.

Die Flugzeit betrug ca. 8 Stunden nach New York, JFK. Da es ein sehr altes Flugzeug war, gab es natürlich kein Bildschirm und Video on Demand, also habe ich den Flug meist mit Schlafen hinter mich gebracht.

In New York angekommen, begaben wir uns durch den Nacktscanner zum Foodcourt. Ich habe mir ein Quarter Pounder BLT von McDonalds gegönnt und danach surften wir kostenlos im World Wide Web, um vor dem Abflug in 4 Stunden auf dem aktuellen Stand zu sein. Kurz noch im Starbucks durch einen Caramel Macchiato gestärkt, boardeten wir unseren zweiten Flug nach Las Vegas.

Der Flug dauerte dieses mal 5 Stunden. Auch hier überbrückten wir die Flugzeit mit Schlafen und Musik hören. Teils schaute ich mit einem offenen Auge Iron Man 3 (und das ohne Ton), aber das wars dann auch :). In Las Vegas angekommen, nahmen wir den Rental Car Shuttlebus zu unserem Mietautounternehmen Fox Car Rentals. Dort bekamen wir unser neues Baby, ein silbrigen Nissan Sentra. Er hatte einige Kratzer, aber sonst war das Auto ganz in Ordnung :D.

Es war schon recht spät und wir waren beide erschöpft durch die Fliegerei und der vielen Wartezeiten. Wir wollten direkt zum Hotel, aber da wir sowieso an dem bekannten „Welcome to Las Vegas Sign“ vorbeifuhren, machten wir dort noch ein Halt um ein paar Fotos zu schiessen. Danach gings über den Strip direkt zu unseren Hotel Stratosphere. Wir checkten ohne Probleme ein und bezogen unser Zimmer. Nach einer erfrischenden Dusche und dem Aufbau unserer Ladestation (Achtung, electronic overflow!!!), ging es ins Bett. Der morgige Tag kann kommen…

Gute nacht, ZZZZzzzzzzz……

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