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Oktober 18, 2013

Erstes Video fertig: USA – Las Vegas / Miami

Erstes Video fertig: USA – Las Vegas / Miami

Das Ergebnis des ersten Filmes gibts nun zu sehen!

Das Video enthät Ausschnitte aus unserem Start in Schlieren (Schweiz), Las Vegas und Miami. Im nächsten Film gibts dann mehr von Key West und den Städten (Washington DC, Baltimore und Philadelphia), die wir besucht haben. Also viel Spass beim anschauen!

September 16, 2013

14.09.2013 – Ab in den (kühleren) Norden

14.09.2013 – Ab in den (kühleren) Norden

Der heutige Tag war dem Reisen gewidmet, also gibt es nicht allzuviel zu Erzählen. Unsere heutige und auch letzte Flugdestination in der USA lautet Washington, D.C.

Es ging wieder ziemlich früh am Morgen los, da der Flieger um 10.50 Uhr losflog. Nach dem Aufstehen, mussten wir zuerst unseren geliebten Mietwagen zurückgeben. Bevor das erledigt werden konnte, musste er noch vollgetankt werden. Der Weg zum Rental Car Center war eine Sache von 10 Minuten und auch das Abgeben hat wunderbar geklappt. Mit dem MIA Mover ging’s zum Flughafengebäude, wo wir eincheckten und uns zum Gate begaben. Ich habe praktisch den ganzen Flug (2.5 Stunden) durchgepennt und bin kurz vor der Landung wieder aufgewacht :).

In Washington DC angekommen und dem fassen des Gepäckes, schleppten wir uns durch die Haupthalle zu der Metrostation. Ein grosses Schild prangerte am Eingang „Reagan National Airport & Crystal City are closed this weekend due to scheduled rebuilding.“. Wir folgten einfach den Pfeilen und wurden schlussendlich in einen kostenlosen Shuttlebus gelotst. Die Busfahrt an sich, war auch sehr amüsant. Schlussendlich navigierten zwei Schweizer – ja wir zwei – die Busfahrerin zu der richtigen Strasse. Sie hatte, trotz ihrer ausgedruckten Route, die Kreuzung verpasst und fuhr einfach mal weiter. Nachdem wir dann die Station erreicht hatten, stiegen wir in einen zweiten Bus um, der uns in die nähe des Hotels brachte. Die fahrt war super anstrengend und dauerte locker 45 Minuten. Am Ziel angekommen, verliefen wir uns mit unseren schweren Koffern noch einmal und fanden dennoch nach einem längeren Fussmarsch unser Hotel. Uff, die Reise war echt anstrengend! Obwohl es erst 15.00 Uhr war, blieben wir im Hotel und entspannten ein bisschen.

Am Abend suchten wir in der Umgebung was günstiges zu Essen. Im Internet und schon bereits beim vorbeilaufen ist uns das „Win Buffet“ aufgefallen. Es ist ein asiatische Buffet, bei dem man für 13 Dollar essen konnte. Wir liefen also dorthin und bezahlten den „Eintritt“. Es war nicht gerade schlecht, aber auch nicht überragend :). Unseren Hunger hat es jedenfalls gestillt und nebst Seafood/Fisch, gab es Fleisch und Pizza/Fries/Chicken Nuggets. Sehr asiatisch ;).

Auf dem Nachhauseweg spürten wir dann den kühleren Norden. Wir waren natürlich immer noch mit Shorts und T-Shirt unterwegs, was hier am Abend wohl eher unpassend ist, brrrrrrr!!! Zum Glück war das Hotelzimmer schön warm :).

September 15, 2013

13.09.2013 – Zurück nach Miami

13.09.2013 – Zurück nach Miami

*Sniff* sobald man sich in einen Ort verliebt hat, muss man wieder davonziehen. Das galt auch für Key West. Heute mussten wir zurück nach Miami düsen, um für den morgigen Flug nach Washington DC parat zu sein.

Nach dem, fast schon eingespielten, Packen mussten wir als aller erstes die Fahrräder returnieren. Vorbei am Hoteleigenen Schildkrötengehege, kam man an die openair Vermietungszentrale. Ob der bei Regen und Gewitter auch draussen steht? Wir gaben die Bikes samt Schloss, Lichter und Schlüssel ab und liefen danach in die Hotel Lobby. Auch dort war alles schnell geregelt und beim hinauslaufen sagten wir noch Lex, dem Hotelpapagei noch tschüss! Das Hotel war echt super! Wir packten unsere Koffer in den Kofferraum und fuhren los.

Bye Bye Key West, Bye Bye Island Bay Resort! Ein letzter Blick zurück und los ging’s…

Das Wetter meinte es wieder mal lustig mit uns. Wenn wir Key West erkunden wollen, dann ist es bewölkt und grau, aber wenn wir wieder nach Miami fahren müssen, scheint die Sonne wieder. Na super! Wenigstens eine schöne Aussicht bei der recht eintönigen fahrt auf der 200 Kilometer langen Highway 5. Nach einem kurzen Mittagsstop im Publix und eine Kaffeestop beim Starbucks, kamen wir endlich im Days Inn in der nähe des Flughafens an. Zimmer 303 wurde uns zugeteilt und wir machten uns mal ein Bild davon. Im Vergleich zum vorherigen Hotel, war das natürlich nichts ;), aber zum Schlafen reichts!

Langsam bekamen wir Hunger und mit Hilfe des Internets war schnell was in der Umgebung gefunden. Wir fuhren hin und dort war rein gar nichts :). Eigentlich hätten 4 Foodtrucks auf einem Parkplatz sein sollen. Laut Internet wäre es auch sehr populär und darum müsse man für das essen 30 bis 40 Minuten einplanen. Aber der Parkplatz war leer. Eventuell habe ich mich am Datum vertan? Naja, da Andrea noch einiges im BestBuy kaufen musste, fuhren wir dorthin. Herausgelaufen ist er mit dem Nexus 7 und 4 Stück von Google’s Chromecast. Nach einer weiteren kurzen fahrt, erreichten wir das Outback Steakhouse. Es sah von Aussen schon ziemlich gut besucht aus und nachdem ich wegen der Wartezeit nachgefragt habe, gab die Dame als Antwort: „50 to 60 minutes“. Huch! Das war uns doch zu viel und suchten auf dem Areal eine Alternative. Aus reiner Neugier (nicht wegen dem Hunger) machten wir einen kurzen besuch im PetSmart, einer Tierhandlung. Zufällig entdeckte ich dort Fische, die in einzelnen Behälter verkauft wurden. Als ich genauer hinschaute, sah ich einen Fisch der sich der sich wohl umbringen wollte. Andrea gab ihm aber einen schupfer und siehe da, er zappelte noch! Wir haben ihn nach langem hin und her wieder ins Gefäss buxieren können :). Einen Fisch in den Ferien gerettet, das ist doch mal was ;).

Weiter ging es dann auf unserer Essensuche. Schliesslich landeten wir im „La Fogata BBQ“. Schon beim reinlaufen hörte man kaum englische Gespräche. Die Dame begrüsste und auf spanisch und sagte auch irgendwas auf spanisch. Wir haben natürlich gar nichts verstanden und hockten uns einfach mal ans Fenster. Sie kam für die Bestellung vorbei und stellte in einem einminütigen Vortrag ihre Spezialitäten vor und auch das natürlich auf Spanisch. Wir hatten null verstanden und mussten uns das lachen verkneifen. Zum Glück haben wir bereits draussen nachgeschaut auf was wir Lust hatten und bestellen dies auf English und mit dem Finger zeigend auf das gewollte in der Karte :). Schliesslich bekam ich meine Fajitas mit Shrimps & Chicken und Andrea sein (mini) Caesar Salad. Nach diesem leckerem Essen machten wir uns auf den Nachhauseweg. Morgen geht’s wieder früh aus den Federn und los nach Washington DC.

September 12, 2013

10.09.2013 – Auf nach Key West!

10.09.2013 – Auf nach Key West!

Um 08.00 Uhr ging heute der Wecker los. Es war Zeit, Miami den Rücken zuzukehren und sich auf den Weg nach Key West zu machen. Das ganze Vorhaben geht natürlich nicht ohne Mietauto, also machten wir uns nach dem Packen auf zum Flughafen. An der Strasse direkt vor dem Hotel haltet die Buslinie 150, dessen Route zum Flughafen führt. Nach einer kurzen Wartezeit, tauchte der Bus am Horizont auf. Das Einweg Ticket kostete $2.35 und ich verstaute mein Gepäck in der Mitte des Buses. Kurz danach wurde ich auf Schweizerdeutsch angesprochen. Wer das wohl war? Alain (Arbeitskollege aus der Namics)! Er sass genau im gleichen Bus, um an den Flughafen zu gelangen und seinen Mietwagen abzuholen :). Wie sich herausstellte, hatte er seinen Wagen, wie wir, bei Budget gemietet. Im Car Rental Center angekommen, reihten wir uns ein. Es waren nur 2 Schalter offen, doch die Kunden vor uns wurden schnell abgehandelt und wir waren an der Reihe. Es ging ganz schnell: Kreditkarte, Ausweis und Führerschein zeigen, auf dem Computer (fast) alles bejahen, hier unterschreiben, da unterschreiben und schon bekam man eine Quittung mit einer Parkplatznummer. Dort können wir nun das Auto fassen und losfahren, yipppiiieeee! Nach uns kam dann Alain dran. Er hatte vergessen seine Internetbuchung auszudrucken. Das war aber kein Problem, da man dies im System nachschauen konnte. Bei der Buchung seiner Kreditkarte fingen dann die Probleme an. Schlussendlich musste er mit der UBS telefonieren und das Roamingpaket von Swisscom auf dem Mobiltelefon kaufen. Wir verbrachten ca. eine Stunde am Schalter, während die Mitarbeiterin von Budget stets ruhig und humorvoll blieb :). Irgendwann konnten alle Probleme irgendwie, und mit Betonung auf „irgendwie“, gelöst werden und wir konnten in die Garage im zweiten Stock. Wir liefen an etlichen Autos vorbei bis wir an unser Parkfeld gelangten. Dort wartete ein weisser GMC Terrain auf uns! Wir hatten ja ein intermediate SUV gebucht, aber das übertraf unsere Erwartungen. Ein riesen Ding mit Rückfahrkamera, Rückfahrhilfe, den Kofferraum kann man per Fernbedienung öffnen/schliessen, Ausstieghilfe (Sitz fährt automatisch zurück), Tempomat und automatisches Dachfenster. Alles was man bei einem Roadtrip braucht :). Alain hatte einen roten Ford Focus bekommen, klein und wendig! Kurz darauf statten wir uns mit dem mitgebrachten GPS aus und setzten als Ziel: Shiver’s BBQ in Homestead (Süden von Miami).

Es war ein halbstündiger Fahrt, bei dem Alain uns so gut es ging, folgte. Wir haben es sogar geschafft, zusammen dort anzukommen :) und gingen mit knurrendem Magen in die Holzhütte rein. Drinnen waren drei Reihen Bänke und Tische aufgestellt. Zu den Besuchern gehörten auch Polizisten und einer von der Army. Hier muss es also gutes Essen geben! Ich bestellte mir ein Hickory Burger, Andrea hat sich Beef Ribs gegönnt und Alain nahm die fritierten Pilze und French Fries dazu. Nach diesem Leckerbissen, buchten wir für den morgigen Tag unseren gemeinsamen Jetski Ausflug in den Keys und verabschiedeten uns voneinander. Ab geht’s nach Key West!

Der Weg dorthin führt über ganze 42 Brücken! Vorher gab es aber noch eine kleine Stärkung im Starbucks Drive-In, ja sogar das gibts hier :)! Von der Fahrt selber gibts nicht viel zu Erzählen, da links und rechts meist nur Meer zu sehen war und wir uns auf Brücken fortbewegten. Als wir nach 200 Kilomenter und Durchschnittsgeschwindigkeit 70km/h in Key West selbst ankamen, fuhren wir zu unserem Hotel „Ibis Bay Hotel“. Der erste Eindruck: Top! Mehr davon gibts sicher in den nächsten Tagen zu sehen. Bis dann reicht mal ein Bild des Zimmer :).

Autofahren macht müde, gute Nacht!

September 11, 2013

09.09.2013 – South Beach

09.09.2013 – South Beach

Heute war unser letzter Tag in Miami. Da das Wetter heute sonnig war, wollten wir South Beach nochmals genauer zu Fuss erkunden und ein letztes Mal im Meer baden gehen.

Als Mittagessen sollte es heute nochmals ein Sandwich geben, aber dieses mal nicht ein Subway Sandwich ;). Laut Tripadvisor (11. Platz der 727 eingetragenen Restaurants) gibt es einen superleckeren Sandwichladen, der die frischesten, saftigsten, grössten Sandwiches am South Beach serviert. Er lag nur einige Strassen neben dem Hotel, also machten wir uns am Mittag zu „La Sandwicherie“ auf. Dort angekommen, sahen wir bereits hungrige Mäuler, die alle Stühle bereits besetzten. Der Besitzer (im blauen T-Shirt) war sogar vor Ort am arbeiten und nahm unsere Bestellung entgegen: Einmal ein Turkey-Roastbeef Sandwich und einmal ein Prosciutto & Fresh Mozarella Sandwich. Was uns dann nach einigen Minuten entgegenkam war gewaltig! Leider sieht man das nicht so, weil man kein Grössenvergleich hat, aber ich habe lediglich die Hälfte am Mittag herunterschlingen können :). Andrea hat irgendwie sein Sandwich in einem Zug im Magen verschwinden lassen. Respekt! Wir gingen noch kurz zum Hotel zurück und ich legte die zweite Hälfte des Sandwichs in den Kühlschrank. Das sollte bis am Abend hinhalten.

Unsere South Beach Erkundungstour konnte nun starten. Mit Badehosen bewaffnet und mit massig Sonnencreme eingeschmiert, machten wir uns auf den Weg von der 17th Street bis an die Südspitze. Der Weg alleine war ein bisschen mehr als 3 Kilometer, aber die Hitze machte den Weg gefühlt doppelt so lange. Vorbei an einem traditionell aussehendem Diner und einem kleinen herzigen Häuschen, inklusive Schaukel auf der Veranda, erreichten wir den südlichsten Punkt von Miami Beach. Von dort aus gab es einen herrlichen Blick des Frachthafens und der Skyline des Downtowns. Gleich nebenan befand sich Fisher Island, eine Insel mit Wohnungen für eher gutbetuchte Leute. Dort wohnt oder haben unter anderem folgende Leute gewohnt: Boris Becker, Julia Roberts, Oprah Winfrey, Ricky Martin oder Jim Carrey. Wir liefen dann Richtung Strand und betraten diesen am südlichsten Punkt. Vor uns ragte ein Rettungsschwimmer Häuschen aus dem weissen Sand und folgender Ausblick wurde uns geboten. Man sah bis hier vielleicht bis an die 30th Street, der Rest des Strandes verschwand hinter den Hochhäusern. Wir schlenderten den Strand hinauf und platzierten uns an einem ruhigen Ort hin. Dort plantschten wir ein letztes mal am Miami Beach und genossen die Sonne in vollen Zügen.

Die Sonne verschwand aber schon bald hinter den Wolken und der Wind wurde immer stärker. Wir liefen zum Hotel zurück und machten uns frisch. Mein Nachtessen bestand aus dem Rest des Sandwichlunches, welches mich aber mehr als genügend nährte :). Um 20.00 Uhr trafen wir uns dann mit Alain, der auch bei der Namics arbeitet und zufällig auch in Miami South Beach war! Wir gingen in ein Pub und gönnten uns ein Guiness/Strongbow. Prost!

September 10, 2013

08.09.2013 – Ausflug ins Künstlerviertel

08.09.2013 – Ausflug ins Künstlerviertel

Wie der Titel bereits erzählt, war das Ziel des heutigen Tages ein Ausflug nach Wynwood, dem Künstlerviertel Miamis. Der Tag an sich starte ein bisschen später, da wir mal richtig ausschliefen und gegen 11.30 Uhr aufstanden. Bevor wir aber richtig Downtown fuhren, gab es als Stärkung ein Subway Sandwich :). Wir machten uns danach auf den Weg zu Hernandez, um die Tageskarte für die Busse zu kaufen. Dort angekommen, standen wir vor geschlossenen Türen. Ein Schild prangerte am Eingang „Lunch“. Na super, Hernandez bekam wohl Hunger und ging in den Mittag. Ohne feste Öffnungszeiten, war es schwierig zu sagen wie lange man warten müsste :D, also machten wir uns auf den Weg zu der nächsten Verkaufsstelle. Die Drogerie an der 10th Street verkaufte auch die Day Passes. Das waren ja nur 5 Blocks…

Mit dem Bus ging es wieder zu der Downtown Bus Station und von dort aus weiter nach Wynwood. Es war lediglich eine 10 minütige Fahrt und beim aussteigen musste man noch einige Schritte gehen, bevor man wirklich in diesem Viertel war. Die Hitze war wieder extrem, aber die Wolken türmten sich bereites zu Gewitterwolken auf. Wir schlenderten ein bisschen planlos in Wynwood rum, aber hier und da traf man faszinierende Graffities und Malereien an. Ganze Wände oder ganze Gebäude waren verziert und alles war farbig! Wir haben sogar noch echte Streetart vom Künstler „Invader“ gefunden! Sonst tummelte sich rein gar nichts auf den Strassen, es war wie ausgestorben. Nach einiger Zeit kamen wir an das „Panther Coffee“. Schon von aussen sah man viele Leute, die ein wenig speziell aussahen (Künstler? Buchauthor? Hipster?), aber wir gingen natürlich sofort rein. Drinnen (ahhhh! Klimaanlage!) war alles besetzt. Ich schaute mich um… es war wohl gleichzeitig auch eine Kaffeerösterei! Sonst gab es viele leckere Kuchen und Kekse und eine grosse Kaffeekarte. Wir liessen uns vom Kassierer den Cappucino empfehlen und dazu gab es einen Peanutbutter-Cookie und einen im Ofen erwärmten Chocolate-Coconut-Cookie. Delicious! Wir setzten uns nach draussen, da die Sonne sich hinter den Wolken verzogen hat und es nicht mehr all zu heiss war. Ich schrieb einige Postkarten, während wir die aussergewöhnlichen Besucher gemustert haben.

Es wurde langsam dunkel (Gewitter?) und wir machten uns auf den Weg ins Hotel. Mir ist aufgefallen, dass ich das Hotel noch gar nicht fotografiert habe. So sieht’s von aussen aus :). Nebenan haben wir ein Modegeschäft und wie du siehst, ist hier bei den Kleiderpuppen ein anderer Standard, was der Umfang der Oberweite der weiblichen Puppen betrifft 😉.

Am Abend liessen wir uns wieder von Tripadvisor für das Nachtessen inspirieren. Wir hatten ein grobe Ahnung was es heute sein sollte: Mexikanisch. Schnell spuckte uns Tripadvisor das „Lime Fresh Mexican Grill“ aus, was relativ gut bewertet und zu Fuss in 15 Minuten erreichbar war – also los! Beim Eintreten des Restaurants sah man als erstes das riesen Regal mit Hot Sauces. Uns gefiel vor Allem die Sauce „Red Rectum“ :D. Nach dem durchstöbern der Karte entschied ich mich für Quesadilia und Andrea für einen Taco Salad. Man bestelle an der Kasse und bekam ein Schild, welches eine Nummer enthielt. Das essen wurde dann am Tisch selbst serviert. Es ging sehr schnell und wir verputzten das Essen in nullkommanix.

September 9, 2013

07.09.2013 – Miami Downtown & Little Havanna

07.09.2013 – Miami Downtown & Little Havanna

Heute stand Miami Downtown, Bayside und Little Havanna auf dem Plan. Wir starteten den Tag, indem wir bei Hernandez, einem klitzekleinen versteckten Laden, das sogenannte „Easy Ticket 1-Day Pass“ kauften. Das Ticket ermöglicht für 5 Dollar unlimitierte fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmittel von Miami. Dazu gehören die Busse (Metrobus), sowie die Züge (Metrorail). Der alte zerbrechliche Mann, wahrscheinlich Hernandez selbst :), programmierte die Karten und händigte diese aus. Gleich vor dem Laden gab es eine Bushaltestelle, die Miami Downtown anfuhr. Glücklicherweise kam nach kurzer Zeit ein Bus, der uns zur Omnibus Station in Miami Downtown fuhr. Was zu erwähnen ist: Es gibt hier keinen Fahrplan! Die Busse kommen und gehen wann sie wollen. Es kann also auch sein, dass eine halbe Stunde nichts kommt und dann plötzlich zwei gleiche Busse hintereinander. Und wenn wir schon bei den Bussen sind: Um einen Halt zu verlangen muss man an der Leine ziehen (es gibt keine Knöpfe).

Bei der Endstation angekommen, stiegen wir in die kostenlose Metromover Bahn um. Dieser fährt über dem Boden, autonom, klimatisiert und ist mit kostenlosem WiFi ausgestattet. Wie modern ist denn das? Es fährt mehr oder weniger einen Rundkurs und nach fast einer ganzen Umrundung stiegen wir an der 1st Street aus. Zu Fuss erkundeten wir nun die Strassen von Miami und landeten schlussendlich im Pollo Tropical, eine Restaurantkette welches allerlei Geflügel anbietet. Ich habe ein leckeren Wrap genommen und Andrea entschied sich für grilliertes mit Reis und schwarzen Bohnen. Mit gefülltem Magen und einem Nachtisch Caramel Macchiato aus dem Starbucks nebenan, liefen wir zum Bayfront Park. Dort steht ein grosser Brunnen und natürlich ist diese Szenerie in vielen Filmen benutzt worden. Dexter Fans werden eventuell das Bild wiedererkennen und wenn nicht schaut nochmals S01E01 ;). Am Meer entlang schlenderten wir nach Bayside, einer kleinen Einkaufs- und Restaurantmeile am Hafen. Die Sonne schien nicht einmal, aber es war so heiss und feucht, das sich erste Schweissflecken auf dem T-Shirt bildeten. Wir entscheiden uns dann im Hooters abzukühlen und das natürlich am besten mit einem kühlen amerikanischen Bier. Zufällig lief im TV ein Footballspiel, welches lautstark von den Gästen (bzw. ganz Hooters) unterstützt wurde. Wir haben interessiert mitgeschaut (obwohl uns nicht alle Regeln klar waren) und schlussendlich hat Miami auch gewonnen! Wooohooo!

Nach der Erfrischung wollten wir Little Havanna besuchen. Wir liefen zu einer Bushaltestelle, welches ein wenig abgelegt war und warteten sitzend auf dem Randstein darauf. Nach ca. 20 Minuten kam dann endlich einer, aber wir haben nicht rechtzeitig gewunken und darum fuhr dieser auch einfach so an uns vorbei :(. Das Glück meinte es aber nicht schlecht mit uns, darum kam auch eine Minute später von derselben Linie ein Bus. Der Fahrer begrüsste uns mit der Frage „Why didn’t you take the other bus?“. Ich antwortete einfach: „We missed it!“. Keine Ahnung was er mit der Frage andeuten wollte. Nach 20 Minütiger fahrt erreichten wir Little Havanna. Von dort aus ging es zu Fuss weiter und wir liefen durch das kubanische Viertel. Irgendwie gab es hier absolut keine Touristen! Auch war hier fast nichts auf Englisch angeschrieben und die Einheimischen dort sahen einen beim Vorbeilaufen komisch an. Nach einigen Blocks entschieden wir uns weiter zu ziehen, um im Restaurant Versailles Nacht zu essen. Das Essen dort sei laut Tripadvisor und Yelp superlecker und man solle unbedingt den kubanischen Kaffee probieren. Gelesen, getan! Ich bestellte Lammschenkel mit Reis und Andrea hat sich kubanisches Rindfleisch mit Reis und was Unerklärlichem bestellt. Ich habe auch davon probiert und wusste nicht was es sein sollte. Nach diesem Festmahl gingen wir zu der Durchreiche, bei dem man von Aussen Kaffee bestellen konnte. Wir gönnten uns ein Coffee Cubano für je 85 Cent und ich war sofort beeindruckt vom herrlichen Geschmack des Kaffees! Mhhhhhhhhhh…..!!!

Nach diesem leckeren Abschluss, im kubanischen Viertel Miamis, machten wir uns auf den Nachhauseweg. In South Beach selbst, erkundeten wir dann die Strandpromenade, wo Restaurant/Bar an Restaurant/Bar gereiht sind. Es waren fast zu viele Leute dort unterwegs und darum besuchten wir eine Bar, welches auf Reddit empfohlen wurde. Es war sehr gemütlich, aber nach einem Bier gingen wir einige Blocks weiter in ein Irish Pub. Dort gönnten wir uns ein Guiness und spielten schlussendlich ein 2 gegen 2 Billiard gegen einheimische Miami’ler. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend und ausgeglichen, bis Andrea am Schluss die schwarze und weisse Kugel gleichzeitig versenkte :P. Naja, lustig wars!

September 8, 2013

06.09.2013 – Miami, here we come!

06.09.2013 – Miami, here we come!

Frühmorgens um 06.40 Uhr landete der Flieger am Miami Internation Airport. Ich schätze, dass ich etwa 3 Stunden schlafen konnte, aber es fühlte sich an, als hätte ich gar nicht geschlafen. Durch das Flugzeugfenster sah ich bereits am Horizont das Sonnenlicht. Wir stiegen aus und begaben uns erschöpft an das Gepäckband. Nach dem fassen des Koffers ging es mit einer Flughafenbahn an die Busstation. Zum Glück mussten wir nicht lange warten, denn der Bus nach South Beach tauchte relativ schnell auf. Nach dem betreten des Busses musste man $2.35 rauskramen und zahlte dies am Automat vorne beim Busfahrer. Man bekommt als Belohnung ein kurzes Piepen. Ein Ticket gibt’s hier nicht bei einer Einzelfahrt :). Bei der 17th Street am South Beach, stiegen wir fast direkt vor unserem Hotel „San Juan“ aus. Einige Schritte und wir waren in der klimatisierten Lobby.

Vor uns waren zwei Touristen, die irgendwie kein Wort English sprachen oder verstanden, darum verbrachten wir die ersten 20 Minuten sitzend und wartend in der Lobby. Als wir dran waren ging alles ganz schnell. Das Zimmer war bereits vorausbezahlt und wir konnten sogar bereits einchecken und unser Zimmer beziehen! Offiziell wäre das einchecken erst um 14.00 Uhr, aber der nette Mann an der Rezeption erklärte uns, dass einige Zimmer schon bereit wären. Wir bekamen das Zimmer 308, welches wie die Zahl aussagt im dritten und obersten Stock lag. Nach der abenteuerlichen Fahrt im Lift (wir bleiben sicher noch in den Ferien irgendwann dort drinnen stecken), betraten wir das Zimmer. Im Gegensatz zu unserem Las Vegas Hotel ist es natürlich ein Downgrade ;), aber es reicht allemal aus. Vor allem die in Plastik eingefassten Matratzen gefielen uns sehr! Diese probierten wir natürlich gleich aus :), indem wir den fehlenden Schlaf nachholten.

Kurz nach 12.00 Uhr wachten wir auf, assen schnell ein leckeres Sandwich im Subway, um darauf den Strand auszuchecken. Dieser lag eine Strasse weiter und war in 3 Minuten erreicht. Sonne, weisser Sand, Hochhäuser und das Meer, das ist Miami South Beach! Hier mein erster Eindruck des Strandes…

Am Abend als wir langsam wieder Hunger bekamen, fuhren wir mit dem Bus ins Flanigans. Es ist eine Bar/Restaurant die leckeres amerikanisches Essen anbieten. Auf unserem Tisch landete ein Full-Rack und ein Half-Rack (halbe Portion) Slowly Smoked Baby Backribs (Spareribs), eine Spezialität des Hauses. Als ich versucht das Sparerib mit dem Messer zu trennen, rutschte das Fleisch vom Knochen. So zart war es! Mhhhhhhhhhh….!

Nach diesem Festmahl nahmen wir den nächsten Bus zurück. Wir gingen schnell ins Wallgreens um einige Snacks zu kaufen (ja auch hier gibt Lindt Schokolade) und dann zum Hotel zurück. Day 1 in Miami, done!

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