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Oktober 30, 2013

Zweites Video: Key West / Washington D.C. / Baltimore / Philadelphia

Zweites Video: Key West / Washington D.C. / Baltimore / Philadelphia

Ufff, der zweite Film des USA Trips ist fertig! Eigentlich wollte ich ja nur einen kleinen Erinnerungsfilm der Ferien drehen, um auch nebenbei neue Sachen im Bereich Cutting & Editing zu lernen. Schnell habe ich aber gesehen, dass sich das gefilmte Material kaum auf eine knackig kurze Länge schneiden lässt und darum gibts nun den zweiten Teil davon. Ob es noch einen dritten Film gibt, werden wir noch sehen ;).

Danke noch an Alain (kommt auch im Film vor), der die grandiose Idee hatte, Key West mit dem Jetski zu erkunden. Die ganze Geschichte war eh mehr oder weniger zufall :): Alain arbeitet – wie ich – bei der Webagentur Namics AG in Zürich. Bei einem Abendessen an unserem Geschäftsausflug, kamen wir auf das Thema Ferien. Wie sich herausstellte, planten wir unsere Flüge fast gleichzeitig in die USA. Wie der Zufall es wollte, waren wir an denselben Tagen in Miami South Beach und sogar Key West! Ja, so kam es also dazu….

Den ersten Film verpasst? Las Vegas und Miami gibts hier zu sehen!

September 19, 2013

17.09.2013 – Über Baltimore nach Philadelphia

17.09.2013 – Über Baltimore nach Philadelphia

Das Ziel heute lautet: Philadelphia!!! Gleich neben dem Motel, gab es eine Mall mit dem SEARS Carcenter. Dort drinnen hauste auch Budget. Die Autovermietung, bei dem wir unseren nächsten Wagen gemietet haben. Ein kurzer Fussweg, der es in sich hatte (kein richtiger Gehweg, keine Ampeln, kein Fussgängerstreifen, alle Fahrzeuge fuhren mit grosser Geschwindigkeit an einem vorbei), und schon waren wir im Budget Büro. Nach dem Papierkram, konnten wir unser Auto fassen. Dieses mal bekamen wir einen roten Chrysler 200 (2,4 Liter Motor). Das Auto fühlte sich super an! Bei dem ersten Gas geben bei der ersten Kreuzung, quietschten gleich mal die Reifen. Hat wohl mehr Power als erwartet :).

Um Washington DC zu verabschieden, wollte wir noch die „Washington National Cathedral“ besichtigen.  Sie ist die sechstgrößte Kathedrale der Welt und die zweitgrösste in den USA. Es war lediglich eine 20 minütige Fahrt und das Parkieren selbst (bis 30 Minuten), sowie der Eintritt in die Kathedrale war kostenlos. Wir parkierten in der Tiefgarage und machten uns auf in die Kathedrale. Ein farbiger Anblick bot sich beim hineinlaufen. Die Sonne schien durch die grossen bunten Kirchenfenster und bemalten die Säulen und Böden in verschiedensten Farben. Wir schleichten durch die einzelnen Gänge und Kammern , vorbei am Altarraum mit der wunderschönen Decke. Nachdem wir die 30 minütige Parkzeit fast verbraucht hatten, stiegen wir schnell ins Auto, fuhren schnell aus der Garage raus und natürlich sofort wieder rein :). So spart mal Geld :P. Den zweiten Besuch der Kathedrale haben wir mehr für einen Rundgang im äusseren Bereich genutzt.

Nun verliessen wir Washington DC ganz, denn es ging weiter auf Baltimore. Baltimore ist einer der bedeutendsten Seehäfen in den Vereinigten Staaten. Wir hatten absolut keinen Plan was es dort zu sehen gab, aber wir wollten einen Halt dort machen. Nach der einstündigen Fahrt, fuhr ich ein wenig orientierungslos durch die Stadt und landete schlussendlich in einem Parkhaus in West-Baltimore. Wie sich herausstellte war das ein afro-amerikanisches Viertel, da wir zwei wohl die einzigen Weissen waren :). Das Viertel war richtig Laut. Viele Leute liefen oder standen rum und man kam sich hier ein weniger falsch platziert vor. Aber egal! Vor uns tauchte das Lexington Market auf. Wie auf der Beschriftung stand „Worlds famous“, musste das wohl etwas spezielles sein. Bereits nach dem betreten des Marktes, roch es nach Fisch, Fleisch, Süsswaren und sonstigem Gebäck gleichzeitig. Auch hier waren wir die einzigen Hellhäutigen, aber wir huschten durch alle Gänge und schauten alle Stände an. Nach diesem kulinarischen Wirrwarr ging es Richtung Downtown/Hafen.

Wir liefen mit Hilde von Google Maps eine Route ab, die wir für gut befanden und kamen an ein grosses Segelschiff am Hafen. Im Hafen selbst gönnten wir uns in einer Bücherei im ersten Stock einen leckeren Starbuckskaffee (für mich mal ein Pumpkin Spice Latte und für Andrea ein Salted Caramel Mocha) und genossen die Sonne auf dem Balkon.

Wir entschlossen dann Little Italy als nächstes zu besuchen, aber wie sich herausstellte, war das eher ein Flop. Einige italienische Restaurant gab dort, aber sonst waren die Strassen komplett leer und das viertel sah auch nicht so einladend aus. Hier und da hingen noch einige zerfetzte Italien Flaggen und auch die Hydranten waren in den italienischen Farben angemalt… wie herzig ;). Wir schlenderten dann Richtung Jonestown und sahen einige interessante Bauten (eher urban). Wir fingen also an dieses Haus abzulichten. Wir haben verschiedene Perspektiven ausprobiert und an den Kameraeinstellungen herumgespielt, bis plötzlich Jemand vom Parkplatz her auftauchte und uns Anschrie: „Wieso fotografiert ihr dieses Haus? Steckt ihr mit dieser Jessy unter einer Decke?“. Wir waren anfangs verwirrt und ich antwortete, dass wir zwei Touristen seien, die gerade ein interessantes Gebäude fanden und es halt darum ablichten würden. Er glaubte es uns anfänglich nicht und fragte nach, von wo wir seien. Natürlich antwortete ich: „Wir sind aus der Schweiz!“. Er antwortete aber, wir würden nicht wie Schweizer aussehen, und lief davon. Mhhhhhhh, was zum Teufel war denn das?! Naja, niemand wurde verletzt und wir zogen sicherheitshalber mal weiter :).

Es ging nun durch die Downtown wieder Richtung Auto. Vor uns tauchte auch eher unerwartet die Stadthalle auf. Sie sah aus wie ein mini US Kapitol, mit Garten, Brunnen und Statue. Danach ging’s aber wirklich zum Auto und wir verliessen Baltimore, um nach Philadelphia, genauer gesagt nach Bellmawr NJ zu fahren. Die Strecke war voller Freeways, bei dem man Toll (Maut) abdrücken musste. So weit ich mich erinnern Mag war es zuerst mal 2 Dollar, dann 4 Dollar und als letztes 8 Dollar. 1 Stunde und 40 Minuten später erreichten wir Bellmawr, wo unser gebuchtes „Howard Johnson Express Inn“ lag. Unser Zimmer sah nicht mal so schlecht aus und auch hier wird es das super Continental Breakfast geben ;).

September 18, 2013

16.09.2013 – Ein Tag in zwei Museen

16.09.2013 – Ein Tag in zwei Museen

Der Tag startete heute in unserem Days Inn Motel mit dem guten simplen Continental Breakfast. Nach 2 Toasts, Kaffee, Milch und Fruity Loops, waren wir bereit für den zweiten Tag in Washington DC. Da wir gestern das “Smithsonian’s National Air and Space Museum” nicht ganz fertig machen konnten, begaben wir uns als erstes nochmals dort hin. Heute spielte das Wetter nicht richtig mit, es war von der Temperatur her Pulloverwetter und auch die Sonne schien nicht. Es regnete sogar! Aber ja, es machte ja nicht wirklich was aus, da wir uns heute mehr drinnen als draussen bewegen werden.

Nach einer kleinen Stärkung im Starbucks, ging’s ins Museum. Es bestand aus zwei Stockwerken und den ersten hatten wir durch. Darum begaben wir uns ins zweite Stockwerk und schlenderten alles in ca. 2 Stunden durch. Alles hier aufzuzählen, was es dort zu sehen gab, würde nicht viel Sinn machen. Dann würde ich eher die Webseite empfehlen. Ich würde dem Museum 9 von 10 Punkten geben, da es echt super interessant war und es auch einige interaktive Elemente gab.

Nach diesem Besuch, war bereits Mittagszeit. Wir haben ja gestern bereits Chinatown ausversehen entdeckt und darum wollten wir heute dort essen gehen. Wir liefen also den Kilometer dorthin und entschieden uns spontan für das „Jackey Cafe“. Dort gab es ein leckeres Mittagsspecial und wir nahmen beide „Chicken Szechuan“. Mjam mjam! Als Dessert gab es ein Red Velvet Cupcake :).

Nun wurde es Zeit für das zweite Museum, welches wir laut Tripadvisor nicht verpassen durften. Das Newseum. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Museum, wo es um das Thema Journalismus geht. Es besitzt ganze 7 Stockwerke und die Highlights sind die Berliner Mauer und die Fundstücke des World Trade Centers. Es ging in der Ausstellung um Fotographie, den Tod von John F. Kennedy und wie sich die Nachricht verbreitet hat, um Zensur, um Presse- und Redefreiheit, um neue Medien wie Twitter/Facebook, Kriegsberichterstattung und natürlich die Entstehung des Journalismus. Wir haben das ganze in 3 Stunden gemacht. Es war richtig spannend und zum Teil aber auch traurig! Der Höhepunkt war für mich die Spitze des World Trade Centers, welches dort ausgestellt wurde.

Es war 17.00 Uhr und wir wollten noch unbedingt Alexandria anschauen, welches in der nähe des Hotels lag. Alexandria ist ein Vorort und besitzt eine schöne Altstadt mit vielen Läden und Restaurants. Wir machten uns also dorthin auf und nahmen den Kostenlosen Shuttlebus ans Ende bzw. Anfang der Altstadt. Von dort aus schlenderten wir der Strasse entlang, bis wir am „Murphy’s Grand Irish Pub“ vorbeikamen. Wir wollten nämlich dort Nachtessen. Einmal drinnen und bereits war zwei Smithwicks auf dem Tisch und Ribs All You Can Eat bestellt :).

September 17, 2013

15.09.2013 – Sightseeing in Washington, D.C.

15.09.2013 – Sightseeing in Washington, D.C.

Heute war unser erster Tag in Washington DC und was macht man da? Natürlich möglichst viele Sehenswürdigkeiten abklappern :). Das Wetter spielte super mit und als wir aufwachten, schien die Sonne und es war angenehme 25 Grad. Genau das perfekte Wetter um die Stadt zu Fuss zu erkunden! Schon mal vorweg: Wir sind insgesamt fast 10 Kilometer gelaufen :). Hier mal unsere grobe Route:

Bildschirmfoto 2013-09-16 um 9.03.53 PM

Nach dem Morgenessen, das in der Motelübernachtung inbegriffen war, machten wir uns auf zur Union Station. Union Station ist der Hauptbahnhof der Stadt Washington und liegt in der Nähe des Kapitols. Um per Metro dorthin zu gelangen, mussten wir uns zuerst mit den Fahrkartenautomaten auseinandersetzen. Die wirken riesig, sind aber aus dem letzten Jahrhundert ;). Schlussendlich haben wir anstatt Einzelfahrten, eine Tageskarte für 14 Dollar gekauft (was sich auch gelohnt hat). Diese konnte man sogar an dem alten Automaten mit der Kreditkarte zahlen. Nach der langen fahrt zur Union Station, bat sich ein grandioser Anblick des Bahnhofs. Aber auch schon die Metrostation im Bahnhof war speziell gestaltet und beleuchtet, echt cool! Einen Katzensprung davon entfernt lag das bekannte Kapitol. Viele Leute verwechseln dies mit dem Weissen Haus, aber das Kapitol ist nicht die Residenz des Präsidenten, sondern dort ist der Sitz des Kongresses. Man musste nur durch einen Park laufen, indem es von Eichhörnchen gewimmelt hat, und schon sah man die Kuppel des Kapitols in den Himmel ragen. Wir liefen als schnurstracks zu der Kuppel und entschieden hinten rum zu gehen, was sich schlussendlich als Vorderseite offenbarte :). Das Haus, aus dem ganz USA (und auch andere Länder auf dieser Erde) regiert werden, mal so zu sehen, war einfach genial. Auch war es touristisch gar nicht so überlaufen. Wir bahnten uns unseren Weg um das Kapitol und liefen dann Richtung Washington Monument. Schon von der Ferne sah es ein bisschen komisch aus, denn es war eingehüllt und wurde renoviert. Egal, es gab ja sonst noch viel zu sehen. Als wir in der Mitte des Parks ankamen, tauchten etliche Foodtrucks auf. Die Vielfalt und Auswahl war enorm! Da es bereits Mittagszeit war, genehmigte ich mir einen Lamm-Gyro. Nach dieser Stärkung, wollten wir dem Präsidenten mal näher kommen und sein zu Hause besuchen: Das Weisse Haus. Durch einen Zaun konnte man in der Ferne das Weisse Haus erkennen. Sieht vielleicht gross auf dem Foto aus, aber das nennt man „Zoom“ :). Es ging dann aber recht schnell weiter und als nächstes Stand folgendes auf dem Plan:

Als Abschluss liefen wir über die Arlington Memorial Bridge zu der Metrostation, die uns zurück ins Zentrum und zum „Smithsonian’s National Air and Space Museum“ brachte. Zu unserem erstaunen war der Eintritt kostenlos. Das Museum war zweistöckig und zeigte den Anfang der Fliegerei, Navigation, erster und zweiter Weltkrieg, Rekordversuche in der Fliegerei, aber auch Raketen, Drohnen, Raumkapseln und Nasa Missionen. Die Zeit um das Ganze anzuschauen hat leider nicht gereicht, aber es gibt ja noch den morgigen Tag :).

Es wurde langsam Zeit um etwas zu essen und hier hatten wir wiedermal Tripadvisor genutzt. Dieser zeigte uns eine Brauerei an, die auch super Nachtessen serviert. Es war zu Fuss zu erreichen (1 Kilometer), also machten wir uns auf zum Restaurant. Wir liefen Richtung Downtown und an zig ansehnlichen Gebäuden vorbei. Plötzlich war der Starbucks und der Subway chinesisch angeschrieben und wir standen vor einem riesigen Tor! Das war wohl Chinatown :D. Einige Strassen weiter, erreichten wir die Brauerei. Wir gönnten uns dort je einen Hamburger mit Swiss Cheese und Bacon und machten uns danach auf den Nachhauseweg.

Uff, das war ein richtig anstrengender Tag! Morgen geht’s weiter in Washington DC….

September 16, 2013

14.09.2013 – Ab in den (kühleren) Norden

14.09.2013 – Ab in den (kühleren) Norden

Der heutige Tag war dem Reisen gewidmet, also gibt es nicht allzuviel zu Erzählen. Unsere heutige und auch letzte Flugdestination in der USA lautet Washington, D.C.

Es ging wieder ziemlich früh am Morgen los, da der Flieger um 10.50 Uhr losflog. Nach dem Aufstehen, mussten wir zuerst unseren geliebten Mietwagen zurückgeben. Bevor das erledigt werden konnte, musste er noch vollgetankt werden. Der Weg zum Rental Car Center war eine Sache von 10 Minuten und auch das Abgeben hat wunderbar geklappt. Mit dem MIA Mover ging’s zum Flughafengebäude, wo wir eincheckten und uns zum Gate begaben. Ich habe praktisch den ganzen Flug (2.5 Stunden) durchgepennt und bin kurz vor der Landung wieder aufgewacht :).

In Washington DC angekommen und dem fassen des Gepäckes, schleppten wir uns durch die Haupthalle zu der Metrostation. Ein grosses Schild prangerte am Eingang „Reagan National Airport & Crystal City are closed this weekend due to scheduled rebuilding.“. Wir folgten einfach den Pfeilen und wurden schlussendlich in einen kostenlosen Shuttlebus gelotst. Die Busfahrt an sich, war auch sehr amüsant. Schlussendlich navigierten zwei Schweizer – ja wir zwei – die Busfahrerin zu der richtigen Strasse. Sie hatte, trotz ihrer ausgedruckten Route, die Kreuzung verpasst und fuhr einfach mal weiter. Nachdem wir dann die Station erreicht hatten, stiegen wir in einen zweiten Bus um, der uns in die nähe des Hotels brachte. Die fahrt war super anstrengend und dauerte locker 45 Minuten. Am Ziel angekommen, verliefen wir uns mit unseren schweren Koffern noch einmal und fanden dennoch nach einem längeren Fussmarsch unser Hotel. Uff, die Reise war echt anstrengend! Obwohl es erst 15.00 Uhr war, blieben wir im Hotel und entspannten ein bisschen.

Am Abend suchten wir in der Umgebung was günstiges zu Essen. Im Internet und schon bereits beim vorbeilaufen ist uns das „Win Buffet“ aufgefallen. Es ist ein asiatische Buffet, bei dem man für 13 Dollar essen konnte. Wir liefen also dorthin und bezahlten den „Eintritt“. Es war nicht gerade schlecht, aber auch nicht überragend :). Unseren Hunger hat es jedenfalls gestillt und nebst Seafood/Fisch, gab es Fleisch und Pizza/Fries/Chicken Nuggets. Sehr asiatisch ;).

Auf dem Nachhauseweg spürten wir dann den kühleren Norden. Wir waren natürlich immer noch mit Shorts und T-Shirt unterwegs, was hier am Abend wohl eher unpassend ist, brrrrrrr!!! Zum Glück war das Hotelzimmer schön warm :).

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